Beirat
Architekten sollen Politik in Kempten künftig bei der Gestaltung des Stadtbildes beraten

Nicht nur Josef Leonhard Schmid als stellvertretender CSU-Fraktions-Chef im Stadtrat findet, dass die Gestaltung etlicher in den vergangenen Jahrzehnten entstandenen Bauten kein Glanzlicht war. Damit bei künftigen Projekten keine weiteren optischen Lücken in das unverwechselbare Stadtbild gerissen werden, sollen die Politiker vor Entscheidungen über Bauanträge von Fachleuten beraten werden.

Wie selbstständig solch ein Gestaltungsbeirat arbeiten darf, ist allerdings nach einer stundenlangen nichtöffentlichen Stadtratssitzung und Beratungen aller Fraktionen immer noch nicht ausdiskutiert. Ziemlich allein steht die CSU-Fraktion inzwischen mit der Vorstellung da, dass Politiker das Ergebnis der Expertenvorschläge durch ein Stimmrecht im Gestaltungsbeirat sofort beeinflussen können.

Die Vorgeschichte: Vorstöße, einen Gestaltungsbeirat einzurichten, gibt es seit Jahren. Viele Stadträte, allen voran der CSU-Fraktionsvorsitzende Erwin Hagenmaier, argumentierten aber wiederholt, dass die Politiker selbst genügend Fachkenntnis haben, um über Bauanträge richtig zu entscheiden. Jüngst brachte aber eine Baugenehmigung für das Sudhaus auf dem Brauhausgelände in der Innenstadt Architekten auf, da die eine Gebäudeseite historisch, die andere jedoch modern gestaltet wird.

Mehr über das Expertengremium lesen Sie in der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 06.06.2015.

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