Arbeitsmarkt: leichte Entspannung

Memmingen/Unterallgäu (maj). - Entspannt hat sich im April die Lage auf dem Arbeitsmarkt im bayerischen Teil der Region Donau-Iller - und zwar saisonal bedingt. Das meldet die Agentur für Arbeit. Im März waren im Memminger Raum noch 3766 Menschen arbeitslos gemeldet. Im April registrierte die Agentur dagegen 3462 Männer und Frauen. Im Mindelheimer Raum verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im selben Zeitraum von 2399 auf 2035. Dennoch warnt Agentur-Chef Peter Rasmussen vor zu großem Optimismus. Die Arbeitslosenquote im Raum Memmingen sank laut Agentur für Arbeit von 6,4 Prozent im März auf 5,9 Prozent im April. Im Mindelheimer Raum verringerte sich die Quote um einen Prozentpunkt, und zwar von 7,0 auf 6,0 Prozent. Im gesamten Zuständigkeitsbereich der Memminger Agentur für Arbeit, zu dem auch noch die Bereiche Illertissen, Neu-Ulm und Günzburg zählen, verringerte sich die Zahl der arbeitslosen Menschen laut Arbeits-Agentur um 1295 auf nun 15042. Die Arbeitslosenquote, die sich auf alle zivilen Erwerbspersonen bezieht, sank damit von 6,7 auf 6,2 Prozent. Vor einem Jahr, im April 2003, lag sie bei 6,3 Prozent.

Weniger Arbeitslos-Meldungen Auch die Zahl der Arbeitslos-Meldungen ging im vergangenen Monat zurück. Im April meldeten sich 2325 Frauen und Männer erwerbslos. Das waren etwa zehn Prozent weniger als noch im März. Gleichzeitig haben laut Statistik jetzt 3620 Personen aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Arbeitslosigkeit beendet.

Kurzarbeit rückläufig Die Kurzarbeit nimmt gegenwärtig weiter ab. Das gilt laut Arbeits-Agentur auch im Vergleich zum Vorjahr. Stärker betroffen von Kurzarbeit sind nach wie vor der Metall-Bereich und das Baugewerbe. Insgesamt bilanziert Peter Rasmussen, Chef der Memminger Agentur für Arbeit: 'Mit den Oster-Feiertagen kam nun der erwartete Einstellungsschub im Saisonbereich. Zahlreiche Betriebe nahmen die Arbeit wieder auf und stellten Personal ein. In den konjunkturabhängigen Branchen des Verarbeitenden Gewerbes tat sich dagegen wenig.' Nach wie vor belasteten Auftrags- und Absatzprobleme die wirtschaftliche Entwicklung vieler Betriebe in der Region. Zudem bremse der anhaltende Auftragsmangel in der Bauwirtschaft insgesamt eine deutliche Entlastung des Arbeitsmarktes.

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