Altstraßenausbau: Kostenschlüssel steht

Buchloe (mel). - Der Buchloer Bauausschuss hat die Straßen im Innenstadtbereich, die zwischen 1999 und 2001 grundlegend saniert beziehungsweise erneuert wurden, nun in bestimmte Klassen eingeteilt. Diese dienen als Grundlage für die Straßenausbaubeiträge der Anwohner. Grundsätzlich gilt dabei: Es werden nur die Kosten eines 'Normalausbaus' abgerechnet, da die Stadt für die umfangreiche Maßnahme Mittel der Städtebauförderung erhält. Der Mehraufwand, vor allem die Pflasterarbeiten, soll die Anlieger nicht finanziell belasten. Folgende Einteilung gilt nun laut der aktuellen Ausbaubeitragssatzung (siehe auch Grafik): Ludwigstraße Von Bach- bis Mindelheimer Straße Nach Umgestaltung der Einmündung Bachstraße wird dieser Bereich als eigenständiger Straßenzug betrachtet und als Hauptverkehrsstraße klassifiziert. Die Verwaltung begründet dies mit dem innerörtlichen Durchgangsverkehr von der Alten Rathaus- und der Alexander-Moksel-Straße sowie mit dem gesamten Verkehr aus dem Gebiet Bodenlose (etwa Flur- und Dammstraße), der hier fließt. Ausgebaut wurde lediglich der Abschnitt zwischen Flur- und Bachstraße, umgelegt werden die Ausbaukosten deshalb auch nur auf jene Grundstücke, die sich in diesem Bereich befinden. Alte Rathaus-/Ludwig-/Bachstraße Der Bereich von der Einmündung Alte Rathausstraße/Postberg bis zur Einmündung Bach-/Alexander-Moksel-Straße wird als durchgehender Straßenzug betrachtet und zur Haupterschließungsstraße erklärt. Die Begründung: Neben Wohngebäuden gibt es dort mehrere Anwesen, die vermehrten Anliegerverkehr auslösen - zwei Geschäfte, eine Videothek., eine Drogerie, einen Getränkemarkt, eine Gaststätte, eine Spedition und Wohnanlagen. Der innerörtliche Durchgangsverkehr mache hier sicher nicht mehr als 80 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens aus - nur wenn das der Fall wäre, würde es sich laut Verwaltung um eine Hauptverkehrsstraße handeln. Die Straßenausbaubeiträge werden für den ganzen Straßenzug erhoben. Zahlen müssen also auch Eigentümer, deren Grundstücke an einem nicht sanierten Teilstück des Straßenzuges liegen.

Rotkreuzstraße Hier handelt es sich um eine Hauptverkehrsstraße, da sie vorrangig als Zubringer zur Bahnhofstraße dient. Auch hier werden die Ausbaukosten auf alle Anlieger umgelegt.

Alte Gasse Sie wurde umfangreich saniert und nun als Anliegerstraße klassifiziert. Die Kosten werden auf alle Grundstücke umgelegt.

Schroppberg Der Anliegerverkehr spielt nach Ansicht der Verwaltung hier wegen der wenigen erschlossenen Grundstücke (vier Grundstücke, alle mit Zweiterschließung) nur eine untergeordnete Rolle. Der Schroppberg - in erster Linie Abkürzungsstrecke für den innerörtlichen Durchgangsverkehr - wurde deshalb zur Hauptverkehrsstraße erklärt. i Laut Manfred Pistel von der Stadt wird den Anliegern nun ausreichend Zeit gegeben, um sich auf die Zahlungen einzustellen. Die Straßenausbaubeiträge sollen deshalb erst in etwa drei Monaten fällig werden.

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