Bernbeuren
Allerhand bewegt

In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres ging Bernbeurens Bürgermeister Heimo Schmid noch einmal kurz auf die Projekte ein, die heuer auf den Weg gebracht oder vollendet wurden. Hochwasserschutz - Die Planung zur Hochwasserfreilegung im Gemeindebereich und Teilbereichen ist abgeschlossen. Baubeginn soll voraussichtlich im Sommer 2010 sein. Hauptsächlich wird das Hochwasser über einen Kanal zum Haslacher See geleitet.

Hochwasserschäden Das Hochwasser im Juli richtete Schäden an Gemeindestraßen sowie Feld- und Waldwegen an. Die Kosten übertrafen rund 60000 Euro. Die Regierung von Oberbayern gab Zuwendungen in Höhe von 17000 Euro.

Grundschule Der Altbau der Grundschule wurde mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket 2 energetisch saniert. Der Kostenansatz lag bei 530000 Euro. Ergänzungen im Neubau, der Sonnenschutz auf der Ostseite und der Einbau einer Hackschnitzelheizung für Schule und benachbarten Kindergarten werden die Kosten auf rund 750000 Euro steigen lassen.

TSV-Stadel Mit großem Anteil an Eigenleistung wurde der Stadel errichtet, gleichzeitig wurde der Standort für die Altglas-, Dosen- und Altpapiercontainer dorthin verlagert. Auf dem Dach installierte die Gemeinde eine Fotovoltaikanlage.

Buswartehäuschen An der Füssener und Schongauer Straße wurden Buswartehäuschen errichtet.

Festplatz Bei der Auerberghalle wurde ein 3000 Quadratmeter großer Festplatz unter Mithilfe örtlicher Vereine gebaut. Die Gemeinde erstand dafür Grundstücke von über 20 Eigentümern.

Abwasserbeseitigung Geplant, ausgeschrieben und vergeben wurde der Anschluss der Weiler Hinterholz und Nachsee. Die Bauarbeiten sollen noch im Dezember beginnen.

Wasserversorgung Der Auftrag für ein neues hydrologisches Gutachten für das Wasserschutzgebiet Riedhof wurde vergeben.

Kirche St. Georg Nach brandschutztechnischen Umbaumaßnahmen im Turm wurde die beliebte Aussichtsplattform wieder geöffnet.

Friedhof Der Eingang zum Leichenhaus wurde mit neuen Stufen versehen, zwei weitere Wasserstellen wurden eingerichtet, ein weiterer Zugang für Fußgänger geschaffen, ein Platz für Urnengräber hergestellt und die Mauer saniert.

Winterdienst Das Gemeindefahrzeug erhielt ein Streugerät. Ein weiteres Streugerät wurde ersetzt.

Breitbandversorgung Im Auerbergland-Pilotprojekt wurde schnelles Internet mittels Funk verwirklicht. Das Projekt förderte der Freistaat mit 50 Prozent der Gesamtkosten von 38000 Euro.

Maßnahmen der Dorferneuerung

Oberer Dorfbrunnen Der bestehende Brunnen wurde restauriert und versetzt. Eine verkehrsgerechte und sicherer Anbindung der Langen Gasse und der Burgstraße ließen sich dadurch verwirklichen. Die Baukosten für Brunnen und Straßenbau werden auf 80000 Euro geschätzt. Die Hälfte davon sollen Zuwendungen decken.

Wegebau im Außenbereich Großräumige Vermessungen im Gemeindegebiet werden über das Amt für ländliche Entwicklung durchgeführt.

Spielplatz Gemeinsam mit Eltern wurde der Spielplatz beim Weidenbach nahezu fertiggestellt. Die offizielle Inbetriebnahme mit Segnung wird im Frühjahr stattfinden. Am Projekt beteiligt sich das Amt für Ländliche Entwicklungmit mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten.

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