• 25. Dezember 2014, 09:51 Uhr
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Weihnachten
Über 4.000 Besucher bei Gottesdienst an Heiligabend auf dem Memminger Marktplatz

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(Foto: Roland Schraut)

Über 4.000 Christen sind an Heiligabend auf den Memminger Marktplatz gekommen, um gemeinsam die Geburt Jesu Christi zu feiern. Der Gottesdienst der evangelisch-lutherischen Gemeinde Sankt Martin fand unter freiem Himmel statt, da die Martinskirche wegen einer Sanierung derzeit geschlossen ist.

Der Bläserchor der Gemeinde erfüllte den Platz mit weihnachtlichen Melodien. In der festlichen Atmosphäre inmitten beleuchteter Fassaden, mit einem großen Christbaum vor dem Rathaus und unter einem sternklaren Himmel, erhellten Tausende von Kerzen in den Händen der Gläubigen deren Gesichter.

'Weihnachten fängt da an, wo es keinen Raum gibt', sagte Pfarrer Ralf Matthes in der Predigt. Keinen Raum für Lebensfreude oder Leid, keinen Raum für Menschen. 'Gott kommt nicht als Lösung eines Problems, sondern er kommt im Unfertigen, im Anfang.' Weihnachten heiße einfach einmal losgehen wie Maria und Josef. 'Dann findest du manchmal nur einen Stall, aber lass dich nicht irritieren: Gerade darin, was verachtet und aus Angst abgelehnt wird, liegt Gottes Anfang verborgen.'

Unter den Gläubigen kam der Gottesdienst unter freiem Himmel, der eine gute halbe Stunde gedauert hat, rundum gut an. 'Es war eine sehr gute Idee, auf den Marktplatz zu kommen. Es ist wunderschön hier', schwärmte Besucherin Karin Trepka, die mit ihrer Familie von Sankt Martin-Amendingen gekommen ist. 'Ich wünsche mir das für nächstes Jahr wieder', ergänzte Besucherin Ruth Pfalzer.

Mehr über den Gottesdienst an Heiligabend auf dem Memminger Marktplatz lesen Sie in der Memminger Zeitung vom 27.12.2014 (Seite 31).

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