Rieden am Forggensee
80 Kinder und ein Motor namens «Alu» tun Gutes

Pauline (9), Paul (6) und Simon (9) kamen geschminkt als Katzen, Selina (8) vertrat die Chorsänger, Roberta (13) die Jugendkapelle Hopfen-Rieden. Fünf Kinder von fast 80, die im vergangenen Jahr im Team von Alfred «Alu» Meiershofer «Cats» auf die Beine stellten. Mit dieser Trampolinshow füllten die Springer, das Orchester und der Chor zweimal das Haus am Kalkofen und viermal das Festspielhaus Füssen.

Gestern nun zog «Alu» mit den Kindern und seinem «Kämmerer» Wolfgang Stöger, Vorsitzender der Musikkapelle Rieden, eine äußerst positive Bilanz - nicht nur bezogen auf die Begeisterung in der Truppe und im Publikum, sondern auch hinsichtlich des guten Zwecks. Denn er und seine Mitstreiter überreichten die Schecks, da der Reinerlös nach dem Motto «Was Gutes tun» erneut sinnvollen Projekten zufloss: Jeweils 1111,11 Euro erhielten der Kindergarten Rieden und das Projekt «Wellcome», das jungen Müttern unbürokratisch über die ersten Monate helfen will. 2222,22 Euro gingen an die Kartei der Not, dem Hilfswerk unserer Zeitung. «Wir wollten das Geld auch diesmal sinnvoll vergeben an Organisationen, die in der Region wirken», so Meiershofer.

Die Vertreter der Einrichtungen dankten herzlich. Bärbel Mattula vom Kinderschutzbund Kaufbeuren will als Koordinatorin von «Wellcome» das Geld dazu verwenden, in Füssen eine Anlaufstelle zu errichten. Für den Kindergarten - vertreten durch Leiterin Gisela Kremer, Theresia Ried und Pfarrer Hans-Ullrich Schneider - soll es «ganz große Baukästen» fürs Orffsche Instrumentarium geben und Tische und Bänke für den Garten.

Absolut beeindruckend

Für die Kartei der Not dankte Markus Raffler, Leiter der Redaktion Füssen der Allgäuer Zeitung. «Alu» Meiershofer habe als «Wiederholungstäter» wieder einmal vielen Menschen viel Freude gemacht. «Was ihr alle hier geleistet habt, ist absolut beeindruckend.» Schon vorher hatte Dr.

Irene Epple-Waigel, die stolz war, bei «Cats» Schirmherrin sein zu dürfen, von den Aufführungen geschwärmt und die viele Arbeit in Erinnerung gerufen, die dahinter steckte.

Dem schloss sich schließlich Wolfgang Stöger an. Nicht nur der Gemeinde Rieden dankte er, die das Haus am Kalkofen für Proben und Aufführungen kostenlos zur Verfügung gestellt hatte, sondern allen Riedenern, «Alu» und vor allem den Kindern. Die sind trotz der großen Spenden nicht leer ausgegangen, denn «ein bisschen was haben wir schon auch für uns behalten», meinte Stöger lachend.

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2019