500 Tore und Handball auf sehr hohem Niveau

Petersberg und Prag siegen beim Frühlingsturnier in Lindenberg Lindenberg (dj). Temporeiche Spiele, knallharte Schlagwürfe und knapp 500 Tore - beim Lindenberger Handballfrühling genossen die vielen Zuschauer zwei Tage lang Handballkost vom Feinsten. Bei den Männern siegte der Titelverteidiger SG Petersberg aus Hessen, bei den Frauen setzte sich das Team aus Prag durch. Die Gastgeber-Mannschaften des TSZ Lindenberg belegten einen guten dritten (Frauen) und vierten Platz (Männer.)

'Handball auf sehr hohem Niveau' - so fasste Thomas Speckmann, Technischer Leiter der Handballabteilung des TSZ Lindenberg, das Frühlingsturnier zusammen, das der TSZ heuer zum 18. Mal ausrichtete. 16 Frauen- und Männer-Mannschaften aus Deutschland, Tschechien und der Schweiz waren dazu ins Westallgäu gekommen. Gerade der Titelverteidiger SG Petersberg begeisterte die Zuschauer durch Spielwitz, temporeiche Gegenstöße und knallharte Würfe ihrer 'baumlangen' Feldspieler. Variantenreich war auch das Angriffsspiel der Petersberger - vor allem im Endspiel gegen den ATS Bexhövede, der aus der Nähe von Bremen zu diesem Turnier angereist war. Mit kurz angesetzten Schlagwürfen, geschicktes Einsetzen der Außenspieler und körperbetonten Einzelaktionen boten die Handballer aus Hessen einen erstklassigen Schaukampf. Das bekam nicht nur die einheimische Mannschaft des TSZ Lindenberg zu spüren, die schon in der Vorrunde mit 4:8 (bei 15 Minuten Spielzeit) das Nachsehen hatte. Auch im Finale konnte der Torwart von Bexhövede die harten Würfe der Gegner nur selten abwehren. Mit 10:4 gewann der Titelverteidiger wieder den 'Westallgäu Cup'. Die Lindenberger Männer spielten, angeführt von Harry Schlachter und Jürgen Somfleth, ein überzeugendes Turnier. Im Spiel um Platz drei verloren sie jedoch im Sieben-Meter-Schießen gegen den TV Immenstadt. Starke Konkurrenz aus Prag Zum engeren Favoritenkreis zählte beim Frauenturnier die Heimmannschaft, die in dieser Saison ungeschlagen in die Bezirksliga aufgestiegen ist. Mit dem Frauenteam aus Prag und dem TGV Holzhausen hatte der TSZ jedoch eine sehr starke Konkurrenz. Gerade die großgewachsenen Tschechinnen mit enormer 'Schlagkraft' zeigten, wie facettenreich der Handballsport auch für Frauen ist. Sie überzeugten durch schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff mit sehenswerten Tempo-Gegenstößen, die immer wieder für einen erfolgreichen Abschluss sorgten. Im Endspiel besiegte Prag das Frauen-Team vom TGV Holzhausen klar mit 9:6. Die TSZ-Frauen, immer wieder angetrieben von ihrer Spielertrainerin Gitty Schlachter, schlugen sich wacker und besiegten im 'kleinen Finale' den Titelverteidiger SG Argental. Die zweite Frauenmannschaft des TSZ Lindenberg bewies Kampfgeist und belegte Platz fünf im starken Achterfeld.

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