32-Jähriger aus Marktoberdorf stirbt in Lawine

Marktoberdorf/Vils | az | Ein 32-Jähriger aus Marktoberdorf kam am Samstag bei einem Lawinenunglück an der Schlicke bei Vils ums Leben. Nach Mitteilung der Sicherheitsdirektion Innsbruck war der junge Mann alleine zu einer Skitour unterwegs. Am Abend meldeten ihn seine Eltern vermisst.

Vermisst gemeldet

Als ihr Sohn am Samstagabend von einer Skitour nicht zurückgekehrt war, wandte sich der 59-jährige Vater an die Polizei. Er berichtete den Beamten, dass sein Sohn gegen 10 Uhr zu einer Tour zwischen Vilsalpsee und Thaneller aufgebrochen war und nicht mehr zurückgekehrt sei. Um 23 Uhr fand eine Polizeistreife das Fahrzeug des Vermissten beim Konradshüttle in Vils. Schließlich wurde durch 15 Einsatzkräfte der Bergrettung Vils mit der Alpinpolizei Reutte eine Suche im Bereich der Hundsarschscharte und Schlickenkar im Gemeindegebiet Vils und im Bereich Musau/Rheintal durchgeführt.

Nächtliche Suchaktion

Um 4.50 Uhr stieß die Suchmannschaft beim Schlickenkar in einer Seehöhe von 1500 Metern auf einen größeren Lawinenabgang. Auch ein Ski wurde dort gesichtet und das Signal eines Verschütteten-Suchgerätes wahrgenommen. Trotz der kritischen Lawinensituation, weil noch weitere kleinere Lawinen abgegangen waren, wurde der Verschüttete geortet. Die Suchmannschaft konnte ihn aus einer Schneetiefe von rund einem Meter aber nur noch tot bergen. Nach den Angaben des Sprengelarztes war er bereits zwischen 13 und 15 Uhr in den Schneemassen erstickt.

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