20000 Euro für das Gotteshaus

Baisweil/Lauchdorf (fro). - Die Gemeinde Baisweil wird sich mit 20000 Euro an der Sanierung der Kirche in Lauchdorf beteiligen. Dies beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Außerdem will das Gremium eine Petition der Stadt Füssen zur Reduzierung der deutschen Grenzwerte im Mobilfunk unterstützen. Für den ersten Bauabschnitt der anstehenden Kirchensanierung in Lauchdorf gibt die Gemeinde Baisweil 20000 Euro. Dabei handelt es sich um den 'wichtigsten Bauabschnitt', nämlich die rund 200000 Euro teure Trockenlegung des Mauerwerkes der 'schönen ländlichen Kirche', so Bürgermeister Thomas Steinhauser. Die Kirchengemeinde selbst wird sich mit 62000 Euro Eigenkapital beteiligen. Man wolle mit dem jetzt beschlossenen Zuschuss ein Signal an die Diözese Augsburg geben, damit diese den noch fehlenden Betrag zuschießt. Zwar werden auf die Gemeinde nächstes Jahr unter anderem Kosten für den Hochwasserschutz oder für das Wasserschutzgebiet zukommen, aber man wolle jetzt trotzdem diesen finanziellen Beitrag für die Kultur in der Gemeinde leisten. Die Hälfte des Zuschusses wird die Gemeinde von ihrem Sonderkonto bestreiten. Ob man sich an den zwei weiteren Bauabschnitten beteiligen werde, behält sich die Gemeinde vor. Die Kosten für alle drei Bauabschnitte werden auf insgesamt 525000 Euro angesetzt.

Petition gegen Mobilfunk Die Gemeinde hat sich außerdem einer Petition der Stadt Füssen angeschlossen. Damit fordert Baisweil als 24. Gemeinde im Ostallgäu 'eine Reduzierung der deutschen Grenzwerte im Mobilfunk' und die Einführung einer 'allgemeinen Genehmigungspflicht für Mobilfunkanlagen'. Ebenso wurde der jährliche Zuschuss für die Jungmusikanten Baisweil vergeben. Auch der Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Dirlewang, die Baisweil als Nachbargemeinde trifft, hat der Gemeinderat zugestimmt. Des Weiteren hat das Gremium die Annahme des Rahmenvertrags der Lech-Elektrizitäts-Werke (LEW) beschlossen. Dieser Vertrag war von der LEW mit dem Bayerischen Gemeindetag ausgehandelt worden und sieht eine Erhöhung des Strompreises ab 2004 von 2,7 Prozent vor. Ab Januar 2005 steht eine Erhöhung um 2 Prozent und ab Juli 2005 nochmals um 0,5 Prozent ins Haus. Gegen eine Nutzungsgebühr ausleihen darf ein Gastronom die gemeindeeigenen Möbel aus der Mehrzweckhalle. Möglicherweise soll zu diesem Thema demnächst eine Richtlinie erlassen werden.

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