15 Menschen das Leben gerettet

1310 Einsätze für die Feuerwehren im Landkreis Sigmarszell (kr/ado). 'Für das Einsatzaufkommen unserer Feuerwehren gibt es keine Prognose oder einen Ratschlag von Wirtschaftswaisen hinsichtlich der zu erwartenden Einsätze. Wir müssen es nehmen wie es kommt', sagte Kreisbrandrat Friedhold Schneider bei der Jahresversammlung der Feuerwehrkommandanten und des Kreisfeuerwehrverbandes , die im 'Haus des Gastes' in Sigmarszell -Schlachters stattfand. Unwetterfolgen, Brände und technische Hilfeleistungen galt es zu bewältigen. 'Im Landkreis Lindau waren es 1310 Alarmierungen bei den 27 freiwilligen Feuerwehren'. 15 Menschenleben konnten gerettet werden.

Die Anzahl der technischen Hilfen ist auf 800 Alarmierungen gestiegen. Beim Stichwort 'Feuer' reichte die Einsatzpalette von fünf Großbränden bis zu Mittel- und Kleinbränden. 15 Menschen, darunter fünf bei Bränden, konnten die Wehren bei ihren Einsätzen aus lebendsbedrohlicher Lage retten. Leider sei bei einem Brand eine Person ums Leben gekommen. Zwei Totenbergungen habe es bei Verkehrsunfällen gegeben. 'Zugenommen hat erneut die Anzahl der Amtshilfen für die Polizei zum Thema Suchaktion', so Schneider. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungshundestaffel Lindenberg habe sich dabei sehr bewährt. Die Wehren haben 287 mal bei Veranstaltungen für die gewohnte Sicherheit gesorgt. Im Landkreis Lindau sind 1449 ehrenamtliche Wehrleute, darunter 24 Frauen im Dienst der Allgemeinheit tätig. Schneiders Stellvertreter Kreisbrandinspektor Wolfgang Endres (Scheidegg) berichtete über die Einrichtung von sogenannten Löschkreisen. 'Der Zusammenschluss mehrerer benachbarter Wehren zur gegenseitigen Hilfe hat sich inzwischen bestens bewährt', so Endres. Kreisbrandmeister Elmar Ohmayer (Lindenberg) wusste von 58 neuen Atemschutzgeräteträgern, die im Jahr 2003 in der Übungstrecke Lindenberg ausgebildet worden sind. Kreisbrandmeister Bereich Funk EDV Günter Greither (Lindenberg) appellierte an die Kameraden, Funkgeräte nicht für sportliche Veranstaltungen auszuleihen. Truppmann- und Truppführerlehrgänge seien für die Nachwuchswehrler des Landkreises in Hergensweiler, Hege und Röthenbach durchgeführt worden, erinnerte Kreisbrandmeister für Ausbildung, Paul Sporrädle (Wasserburg) .'Sehr erfreulich ist, dass im Landkreis 16 Jugendfeuerwehren mit insgesamt 140 jugendlichen im Alter zwischen 12 bis 18 Jahren sind', so Sporrädle . Kreisbrandmeister Ernst Maurer (Niederstaufen) gab bekannt,dass sich 391 Wehrler an den Leistungsprüfungen beteiligt hatten. Kassier und Schriftführer Christian Buchmüller (Weißensberg) berichtete, dass dank Spenden von rund 5000 Euro unter anderem eine Digitalkamera angeschafft werden konnte. Auch bei der Brandschutzerziehung sei einiges getan worden. Notfallseelsorge im Argen Zum Thema Notfallseelsorge sprach der Lindenberger Stadtpfarrer und Feuerwehrmann Leander Mikschl, der zugleich Dekanatsbeauftragter der Diözese Augsburg und Ansprechpartner der Notfallseelsorge ist. Mikschl gab bekannt, dass sich die evangelische Kirche im Landkreis von der Notfallseelsorge zurückgezogen habe. Er werde im Herbst 'Verstärkung' bekommen. Landrat Dr. Eduard Leifert bezeichnete bei seinem Grußwort die Feuerwehren als ' Vorbild für die Gesellschaft'. Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter, würdigte die gute Arbeit von Kreisbrandrat Schneider und seiner Helfer sowie der Wehren. 'Die gute Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg und bei den Löschkreisen sind der Beweis dass hier kein Kirchturmdenken ist',so Rotter. Die Vertreter des Roten Kreuzes, von Polizei und THW erwähnten die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Feuerwehren. Der Vortrag von Brandamtsrat Stefan Rudolph (Neu Ulm) über das Thema 'Integrierte Leitstelle' rundete die Versammlung ab.

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