Lesung
Autor Peter Suska-Zerbes stellt Texte im Literaturhaus Immenstadt vor

Peter Suska-Zerbes ist ein Spätberufener. Als Pädagoge im therapeutischen Bereich ließ er jahrelang verhaltensauffällige Jugendliche schreiben, seit 2007 schreibt der heute 58-Jährige selbst. Auf rund vierzig Veröffentlichungen kann Suska-Zerbes allein im vergangenen Jahr verweisen. Während einer Matinée im Literaturhaus stellte er einige seiner Werke vor.

Schreiben sei die 'Hintertür zur Seele', sagt der Diplom-Pädagoge, eine Sache des Handwerks und des Herzbluts zugleich. Es könne oftmals helfen, tiefe Lebenskrisen zu bewältigen.

Für Suska-Zerbes stellte die Kündigung seiner Arbeitsstelle in einem Jugendheim vor einigen Jahren selbst den Anlass dar, sich 'im höheren Alter' der Literatur zu widmen und eigene Werke zu verfassen. Es hat sich gelohnt – nicht nur, weil er vor drei Jahren den Schwäbischen Literaturpreis gewinnen konnte.

Suska-Zerbes greift zur Feder, weil er etwas zu sagen hat. Seine Geschichten handeln gerne von schwer erziehbaren Heimkindern, die vom Schicksal an den Rand der Gesellschaft gespült wurden. Als gebürtiger Moselländer bringt er aber auch Humorvolles und Lebensfrohes zu Papier.

Der seit zwanzig Jahren im Ostallgäu Wohnhafte beherrscht sämtliche Genres, vom Krimi bis hin zu Elfengeschichten. Ein Ende der kreativen Schaffensphase zeichnet sich noch lange nicht ab. Aktuell arbeitet Suska-Zerbes parallel an einem historischen Roman über den Bauernkrieg, einer Liebesgeschichte explizit für Teenager sowie diversen Kurzgeschichten.

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