Museumslandschaft
20-jähriges Jubiläum: Wie sich das Kunsthaus Kaufbeuren trotz kleinem Budget behaupten kann

Keine zehn Jahre. Selbst wohlwollende Experten räumten dem Kunsthaus Kaufbeuren bei seiner Eröffnung 1996 keine allzu große Lebenserwartung ein.

Hans Dobler, kunstinniger Spross einer einflussreichen Kaufbeurer Unternehmer-Familie, spendierte damals gegen viele Widerstände das Ausstellungsgebäude aus Sichtbeton für wechselnde Schauen, vornehmlich zur Gegenwartskunst. Eine solche Initiative in einem 40.000-Einwohner-Städtchen abseits der Metropolen sorgte Mitte der 1990er Jahre für große Furore. Das Medien-Echo rund um die Eröffnung war groß und bundesweit.

2001 eröffnete das Künstlerhaus in Marktoberdorf, 2004 dann die Mewo-Kunsthalle in Memmingen. Trotzdem sieht Kunsthaus-Direktor Wilms, der seit gut einem Jahr im Amt ist und zuletzt bei den Pinakotheken in München tätig war, nicht die Gefahr, dass sich die Allgäuer Ausstellungshallen in die Quere kommen. Im Vergleich zur kulturellen Ballung in der Landeshauptstadt 'sind wir hier konkurrenzlos'.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 08.07.2016.

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