Volleyball
SVM gelingt guter Saisonabschluss - Barbara Völk hört auf

Gesprächsstoff gab es reichlich für die Saisonabschlussparty der Volleyballerinnen des SV Mauerstetten. Da war zum einen der glatte 3:0-Heimsieg (26:24, 25:19, 25:19) gegen den DJK SB München-Ost, der der Feier vorangegangen war. Die Oberbayerinnen waren ein dankbarer Gegner für ein solches Saisonfinale: Sie kämpften und boten dem Tabellendritten nach Kräften Paroli, in den wichtigen Phasen der Partie waren sie jedoch stets den entscheidenden Tick zu harmlos.

So wie im ersten Durchgang, als die Münchnerinnen zunächst nach einem Fehlstart des SVM schon 11:5 vorn lagen, die Gegnerinnen dann aber zum 14:14 ins Spiel kommen ließen und der umkämpfte Auftaktsatz schließlich knapp an Mauerstetten ging. Ein früher Knackpunkt, denn in den beiden folgenden Sätzen ließen die Gastgeberinnen vor gut 200 Zuschauern kaum noch etwas anbrennen. «Wir hatten insgesamt mehr Gegenwehr erwartet, haben aber auch nochmal alles herausgeholt für das letzte Spiel», sagte SVM-Trainerin Karin Sailer.

Auch weil es galt, einer Spielerin einen schönen Abschied zu bereiten, die der SVM-Truppe in den vergangenen Jahren ihren Stempel aufgedrückt hat. Nach 16 Jahren Volleyball bestritt Mittelblockerin Barbara Völk wegen anhaltenden Knieproblemen ihr vorerst letztes Spiel für den Bayernligisten.

«Natürlich werde ich das alles sehr vermissen», erklärte die 22-Jährige. «Es ist sehr schade, aber richtig trösten musste mich niemand. Erstens stand mein Abschied schon länger fest, und zweitens hatten wir eine super Saison, die nochmal viel Spaß gemacht hat.»

Darin waren sich alle einig, die die Spielzeit - das «Jahr eins» nach dem Rückzug aus der zweiten Bundesliga - gemeinsam Revue passieren ließen. «Wir sind mit einer neuen Mannschaft und zunächst ohne Trainer in einer unbekannten Liga gestartet», fasste Abteilungsleiter Alwin Wolf die schwierigen Umstände zu Saisonbeginn zusammen. «Die Mannschaft hat hervorragend harmoniert, zusammengehalten und für viele Überraschungen und tolle Momente gesorgt.»

Und dabei alle Erwartungen übertroffen. «So weit oben hat keiner mit uns gerechnet», sagte Sailer, die ebenfalls ihr letztes Spiel als Interimstrainerin der SVM-Frauen absolvierte. «Die Relegation wäre das i-Tüpfelchen gewesen, weil es die Mädels wirklich drauf haben.»

Ob der Aufstieg in die Regionalliga ein Thema bleibt, werden die nächsten Tage weisen, wenn sich die beiden vor dem SVM platzierten Teams Deggendorf und Marktoffingen dazu erklären werden. «Sollte sich die Möglichkeit am Ende tatsächlich ergeben, werden wir das sachlich analysieren», erläuterte Wolf. Die Entscheidung werde jedenfalls nicht aus dem Bauch heraus getroffen, so Wolf.

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