Fußball
Reform der Ligen für 2012/2013 verspricht spannende Saison für die Allgäuer Bezirksliga-Vereine

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Im Vereinsheim des BSK Olympia Neugablonz fand die mit Spannung erwartete Spielgruppentagung der Fußball-Bezirksliga Süd statt. Denn dabei stellte Spielgruppenleiter Johan Wagner vor, wie die einzelnen Ligen in der Saison 2012/2013 nach der Reform der Spielklassen aussehen werden.

Ab diesem Zeitpunkt gibt es unterhalb der DFL/DFB-Ligen eine Spielklasse weiniger. Wegfallen wird die derzeitige Bezirksoberliga (BOL). Unterhalb der Regionalligen wird es zwei Bayernligen (Süd und Nord), fünf Landesligen, im Bezirk Schwaben zwei Bezirks- und sechs Kreisligen geben.

Die kommende Saison 2011/12 steht damit ganz im Zeichen der Qualifikation für die neuen Spielklassen. So enden die Spielrunden der Bezirksliga bereits am 19. Mai 2012, um genügend Zeit für die anstehende langwierige Relegation zu haben (siehe Infokasten). Neu ist auch, dass in dieser Spielzeit im Kampf um die Tabellenplätze bei Punktgleichheit zuerst der direkte Vergleich und dann das Torverhältnis zählen. Entscheidungsspiele von zwei punktgleichen Teams um die Platzierung in der Abschlusstabelle wird es nicht mehr geben.

Größter Gewinner der Spieklassenreform könnten die Meister der Bezirksligen werden, die über Qualifikationsspiele direkt in die neue Landesliga aufsteigen können, also gleich eine (bisherige) Klasse überspringen.

Wegen der anstehenden Neuerungen in der Ligenstruktur ist für die Saison 2011/12 auf den Sportplätzen in allen Tabellenbereichen Spannung bis zum letzten Spieltag zu erwarten. Den Begriff << Niemandsland der Tabelle >> wird man für das kommende Spieljahr wohl getrost vergessen können.

In der Bezirksliga Süd gibt es kommende Saison sieben Neulinge, darunter sechs Aufsteiger aus den Kreisligen. Diese ungewöhnlich hohe Zahl an Aufsteigern kam zustande, da es in der abgelaufenen Spielzeit keinen Absteiger aus der Bayernliga in die Landesliga Süd gab.

Den Aufstieg in die Landesliga schafften Aichach, Durach und der 1. FC Sonthofen. Mit dem BC Oberhausen gab es nur ein Absteiger aus der Bezirksoberliga in die Bezirksliga Süd. Aufgrund dieser Konstellation schafften neben dem Meister der Bezirksliga, dem SV Mering, auch der TSV Ottobeuren und der SV Egg an der Günz den Sprung in die BOL. Als Aufsteiger neu in der Bezirksliga Süd sind der TV Erkheim, Stadtwerke SV Augsburg, der BSC Memmingen, der FC Stätzing, der TSV Sulzberg und der SSV Wildpoldsried.

<< Äußerst negativ >>

Als äußerst negativ wertete Wagner, dass es in der zurückliegenden Saison insgesamt elf Meldungen wegen Fehlverhaltens von Zuschauern, Trainern und Betreuern gab. Helmut Schmid vom Bezirkssportgericht wies die Vereine auf ihre Sorgfaltspflicht bei passrechtlichen Bestimmungen bei Vereinswechseln hin. Auch der << aufnehmende >> Verein steht im Zweifelsfall in der Pflicht, die Angaben des << abgebenden >> Vereins - Abmeldung sowie den letzten Einsatz - zu prüfen.

Bei Verstößen drohen laut Schmid auch den aufnehmenden Vereinen Punktabzug und empfindliche Geldstrafen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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