Motorradsport
Max und Peter Banholzer aus Blonhofen wollen weitere Siege im Supermoto

Zwölf Meisterschaften im Supermoto haben Peter und Max Banholzer in fünf Jahren bei den Junioren gewonnen. Und sie haben noch lange nicht genug: 'Mein Ziel ist es, dieses Jahr Meister im Grenzland Cup zu werden', erklärt der 15-jährige Peter. Dagegen ist sein Bruder Max (12) etwas vorsichtiger und peilt die Top Fünf an – und eine gute Platzierung in der Südbayernserie. 'Aber die gewinnt er sowieso', meint Peter.

Seitdem die schnellen Brüder aus Blonhofen 2006 im Supermoto aufgetaucht sind, sammelten sie Siege. Inzwischen treten sie in den größeren Klassen an, zum Teil gegen wesentlich ältere Konkurrenz.

So fährt Peter heuer mit einer 310-ccm-Maschine in der Open-Klasse im G-Cup und der Südbayernserie ('Die will ich auch gewinnen.'). Max startet mit 85 ccm ebenfalls in den beiden Serien.

Diese Saison wollen die beiden von ihrer Erfahrung profitieren – und vom Umfeld. Denn seit 2011 starten sie im Team Hiemer. Dessen Chef, Edi Hiemer, war früher ein erstklassiger Endurofahrer und gibt den beiden Jungs Tipps. 'Wir setzen sie auch um, aber müssen auch noch lernen', sagt Max.

Zusammen mit Vater Ralf Banholzer – früher ebenfalls Rennfahrer – schraubt und optimiert der Teamchef die Motorräder.

Dazu bekommen Peter und Max praktischen Unterricht von Hiemers Söhnen: Bernd und Daniel Hiemer fuhren beide in der DM, zudem ist Bernd Hiemer mit zwei WM-Titeln der erfolgreichste deutsche Sportler im Supermoto. 'Die Trainingsstunden mit Bernd sind schon cool', schwärmt Peter.

Gerade für ihn häufen sich die Herausforderungen: Er will demnächst seinen Schulabschluss machen und im Herbst eine Ausbildung anfangen. Aber seine Freundin unterstützt ihn.

'Ein bisschen Angst habe ich. Aber ich finde es gut, dass er Supermoto fährt', sagt Nina Herml. Die 14-Jährige hat früher beim SV Mauerstetten Volleyball gespielt. Sie freut sich, wenn sie im Internet nach Autogrammkarten von Peter angesprochen wird. Noch werden sie die Karten eher im Spaß los, doch bei weiteren Erfolgen müssen sie nachdrucken lassen.

Dennoch hat Max sogar noch Zeit, für den FC Blonhofen in der D-Jugend zu spielen. Aber Priorität hat Supermoto: 'Wir fahren auf jeden Fall weiter, denn wir haben noch lange nicht genug', so Max.

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