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DEL2
Kaufbeuren verliert in Dresden nach Verlängerung

Kaufbeuren verliert Auswärtsspiel in Dresden. (Symbolbild)
  • Kaufbeuren verliert Auswärtsspiel in Dresden. (Symbolbild)
  • Foto: Erwin Hafner
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Am Donnerstagabend war der ESVK Kaufbeuren bei den Dresdner Eislöwen zu Gast. ESVK Trainer Rob Pallin musste verletzungsbedingt weiterhin auf Stefan Vajs, Maximilian Meier und Markus Schweiger verzichten. Dazu fehlte krankheitsbedingt Jan Bednar und aus privaten Gründen Max Oswald. Sören Sturm rückte dagegen wieder in das Lineup.

Der ESVK hatte dann auch sogleich in der ersten Spielminute durch Tobias Wörle und Sami Blomqvist zwei top Chancen auf den frühen Führungstreffer. Beide Stürmer aber verfehlten bei ihren Torabschlüssen das Tor nur hauchdünn. Die Eislöwen ihrerseits kamen mit ihrem ersten Torschuss in der zweiten Minute aus dem Nichts zum 1:0. Steven Rupprich brachte die Scheibe zum Tor, unglücklich abgefälscht landete diese dann beim am langen Pfosten völlig frei stehenden Loius Trattner und dieser hatte keine Mühe, die Scheibe im Tor von Benedikt Hötzinger unterzubringen. Der ESVK aber konnte schnell zurück schlagen. Philipp Krauss eroberte im Forechecking den Puck, passte zurück zur blauen Linie auf Florin Ketterer, welcher wiederum schnell zu Julian Eichinger spielte und dieser fand vor dem Tor den Schläger von Florian Thomas und die Scheibe zappelte zum 1:1 Ausgleichstreffer im Netz. In der Folge hatten beide Mannschaften je ein Powerplay, welches aber auch auf beiden Seite nicht unbedingt für große Gefahr sorgte. Zum Ende des Drittels wurden die Joker wieder stärker und konnten einige dicke Chancen auf ihrem Konto verbuchen. Allerdings konnten weder Tyler Spurgeon, Max Lukes oder auch Joey Lewis Riku Helenius überwinden. Branden Gracel hatte dazu Pech, als ein Schuss aus dem hohen Slot nur an der Querlatte landete. So ging es mit einem Spielstand von 1:1 in die erste Pause. [nbsp]

Der zweite Abschnitt war wiederum stark in ESVK Hand. Die Joker ließen in der eigenen Zone kaum etwas zu und konnten auch ein weiteres Powerplay der Eislöwen nach 29 Minuten killen. Dabei hatten die Allgäuer durch Sami Blomqvist sogar die größte Chance, als der Finne bei einem Konter von Branden Gracel freigespielt wurde. Dresdens Torhüter Riku Helenius rückte auch immer mehr in den Fokus und hatte alle Hände voll zu tun, um seine Mannschaft vor einem Rückstand zu bewahren. Die Kaufbeurer setzten sich immer wieder in der Zone der Dresdner fest und vergaben Torchance um Torchance. Auch ein Überzahlspiel kurz vor der Pause konnten die Joker nicht nutzen. Dabei hätten Tyler Spurgeon und Daniel Oppolzer eigentlich zwingend den zweiten ESVK Treffer erzielen müssen, aber wieder war Riku Helenius mit viel Können und etwas Glück zur Stelle. Somit ging es ohne weiteren Treffe auch in die zweite Drittelpause. [nbsp]

Im Schlussabschnitt sollten dann noch vier Tore fallen. Der ESVK ging durch eine feinen Einzelleistung von Sami Blomqvist in der 47. Spielminute erstmalig in Führung. Der Finne tanzte als er alleine auf drei Dresdner zu fahren konnte, einen Verteidiger aus und hämmerte die Scheibe zum 1:2 in die Maschen. Die Führung der Joker war gemessen an den Torchancen auch mehr als verdient. Aber die Eislöwen konnten schnell zurückschlagen. Exakt 120 Sekunden später tunnelte Steven Hanusch nicht nur Verteidiger Fabian Koziol sondern auch noch ESVK Torhüter Benedikt Hötzinger und es stand 2:2 Unentschieden. Der ESVK aber konnte nochmals in Führung gehen. In der 53. Spielminute setzte Joey Lewis Denis Pfaffengut mit einem schönen Pass perfekt in Szene und der Verteidiger netzte die die Scheibe zum 2:3 in den rechten Torwinkel ein. Die Eislöwen aber fanden wieder eine Antwort. Im Powerplay konnte Alexander Dotzler einen Schuss von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei zum 3:3 Ausgleichstreffer unterbringen. Sekunden vor dem Ende hatten die Joker dann rießen Glück, dass Denis Swinnen den sicheren Siegtreffer verpasste und es ging in die Overtime. Gemessen an den Spielanteilen und den Großchancen war die Punkteteilung aus Sicht des ESVK eigentlich nicht nötig. Wie es aber so oft ist im Sport, machst du vorne deine Chancen nicht, wirst du meist bestraft.

So kam es dann in der Verlängerung dann auch zur schnellen Entscheidung. Die Joker agierten sorglos und es dauerte nur 13 Sekunden bis Nick Huard alleine vor Benedikt Hötzinger zum 4:3 Siegtreffer einschießen konnte.

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