Eishockey - DEL2
Joey Lewis erzielt vor 2.292 Zuschauern das Tor des Abends - Shutout für Stefan Vajs

Sieg für den ESV Kaufbeuren.
  • Sieg für den ESV Kaufbeuren.
  • Foto: Erwin Hafner
  • hochgeladen von David Yeow

Mit dem gleichen Ergebnis wie zur Stadioneröffnung der erdgas schwaben arena 2017 endete das Duell mit dem direkten Tabellennachbarn, den Wölfen aus Freiburg am heutigen Sonntagabend. Die Badener ließen zuvor am Freitag mit einem Sieg gegen die Löwen Frankfurt aufhorchen und konnten in Person von Ryon Moser auch Ihren Neuzugang präsentieren.

Auf Seiten des ESVK fehlten weiterhin die verletzten Steven Billich sowie Max Schäffler. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit viel Kampf auf beiden Seiten. Die größten Chancen auf Seiten des ESVK hatten zunächst Markus Lillich und Alex Thiel. Man hatte meist Probleme, sich durch die dicht gestaffelte Defensive der Wölfe zu kombinieren.

Ihrerseits blieben die Gäste durch Konter jederzeit gefährlich, so auch wenige Sekunden bei einem Zwei auf Eins, als Stefan Vajs in größter Not retten musste. Das letztliche Tor des Tages erzielte Joseph Lewis nach feinem Zuspiel von Julian Eichinger. Nach einer unübersichtlichen Szene an der Bande und ohne Einwirkung des Gegners verletzte sich Daniel Oppolzer und musste vorzeitig in die Kabine. Er wurde durch Daniel Haase ersetzt.

Im zweiten Abschnitt verzog Florin Ketterer nach einem Konter knapp. Stephan Seeger in Unterzahl mit einem Konter zwang Stefan Vajs sogleich zu einer guten Parade. Julian Eichinger eröffnete mit einem Pfostenschuss in Überzahl turbulente Minuten, denn es sollte weiter hoch hergehen. Nachdem Matthias Nemec mehrmals in großer Bedrängnis retten konnte flogen kurz die Fäuste.

Was im ersten Drittel an Spannung und Intensität gefehlt hatte, wurde den Zuschauern nun im Überfluss geboten. Alexander Brückmann hatte die große Chance auf den Ausgleich, verfehlte mit seinem Schuss das Gehäuse des ESVK jedoch knapp. Kurz vor der zweiten Drittelpause verletzte sich auch auf Seiten der Breisgauer in Person von Marvin Neher ein Spieler und ging zur Behandlung in die Kabine. Zu diesem Zeitpunkt hatte es der ESVK verpasst, die Führung auszubauen und so ging es weiter mit dem Zwischenstand von 1:0 in die Pause.

Die Joker blieben auch im weiteren Spielverlauf die bestimmende Mannschaft auf dem Eis. Alexander Thiel und Daniel Haase hatten hierbei die besten Möglichkeiten für den ESVK. Brisant blieb es dann bei der einen oder anderen Situation und die Schiedsrichter hatten teilweise Mühe, die Szenen richtig bewerten zu können. Lichterloh brannte es vor Stefan Vajs nachdem Christian Neuert zu einem Solo angesetzt hatte. Der Kaufbeurer Torhüter blieb ruhig und konnte diese Gelegenheit somit zunichtemachen. Eine Minute vor Spielende nahm Leos Sulak die Auszeit für sein Team und versuchte, nochmals letzte Impulse setzen zu können.

Nachdem Jere Laaksonen dann bei 22 verbleibenden Sekunden auf die Sünderbank musste, war die Spannung im Stadion nicht mehr zu überbieten. Branden Gracel konnte den Puck letztendlich aus der Gefahrenzone bringen und so blieb es beim letztlich hochverdienten Sieg des ESVK.

Leos Sulak sah ein etwas verschlafenes erstes Drittel seiner Mannschaft und dadurch kassierte man das spielentscheidende Tor auch in dieser Phase. Andreas Brockmann war trotz des knappen Sieges zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, da man über 60 Minuten sehr diszipliniert gespielt hatte.

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