DEL2
ESVK unterliegt in Dresden im letzten Spiel des Jahres mit 5:2

Das letzte Spiel des Jahres 2021 stand für den ESV Kaufbeuren bei den Dresdner Eislöwen auf dem Programm.  (Symbolbild).
  • Das letzte Spiel des Jahres 2021 stand für den ESV Kaufbeuren bei den Dresdner Eislöwen auf dem Programm. (Symbolbild).
  • Foto: Siegfried Rebhan
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Das letzte Spiel des Jahres 2021 stand für den ESV Kaufbeuren bei den Dresdner Eislöwen auf dem Programm. Fabian Koziol und Florian Thomas fehlten weiterhin verletzt. Markus Schweiger und Yannik Burghart befinden sich aktuell auf dem Rückweg von der abgebrochenen U20 Weltmeisterschaft in Kanada. Branden Gracel fehlte dazu krankheitsbedingt (Corona-Verdachtsfall). Das Tor hütete Maximilian Meier.

Passspiel zu ungenau

Die Joker kamen wie so oft gut in das Spiel und zeigten eine engagierte Leistung. Sören Sturm hatte nach wenigen Sekunden auch den ersten gefährlichen Torschuss der Partie abgefeuert. Die Eislöwen setzten sich nach knapp drei Minuten das erste Mal für eine etwas längere Zeit in der Zone der Joker fest, so richtig gefährlich wurde es dabei aber nicht für ESVK Torhüter Max Meier. Die erste Reihe der Allgäuer hatte im Anschluss ebenfalls einen starken Wechsel und übte viel Druck auf den Kasten von Eislöwen Keeper Janick Schwendener aus. Nach gut sechs Minuten hatte Max Oswald sich dann zwei gute Torabschlüsse erarbeitet, welche der Dresdner Torhüter aber abwehren konnte. Auf der Gegenseite zeigte Maxi Meier zwei starke Paraden gegen Timo Walther und kurze Zeit später gegen Tom Knobloch und bewahrte seine Mannschaft erst noch vor einem Rückstand.  In der 14. Minute war Maxi Meier dann aber geschlagen. Die Eislöwen kamen dabei zu einem Konter, der zwar gut ausgespielt wurde, die Kaufbeurer Verteidigung machte es dem Torschützen Vladislav Filin aber auch leicht, nach einem Pass von David Rundqvist auf 1:0 zu stellen. Die Joker tauchten in der Folge nicht mehr so oft in der Zone der Dresdner auf. Ein abgefälschter Schuss von Simon Schütz sorgte noch für etwas Gefahr, auch ein Powerplay nach 15 Minuten war leider sehr harmlos, wobei die Joker wieder starke Schwächen im Spielaufbau zeigten, das Passspiel war hier wie so oft einfach viel zu ungenau. Zwei Minuten vor der Pause hatten dann auch die Eislöwen ihr erstes Powerplay, der ESVK jedoch verteidigte gut und ließ keinen Treffer zu. So ging es mit einen 1:0 für die Hausherren zum ersten Pausentee.

Joker kommen gut aus der Pause 

Die Joker kamen sehr gut aus der Pause. John Lammers hatte bereits nach wenigen Sekunden den Ausgleichstreffer auf dem Schläger, nach dem er im Slot von Sami Blomqvist freigespielt wurde, sein Schuss ging aber knapp neben den Kasten. Besser machte es dann Markus Lillich. Die Nummer 28 des ESVK verwertete einen Abpraller nach einem Schuss von Jan Pavlu zum 1:1 nach 23 Minuten. Die Eislöwen hatten dann in einem Powerplay nach 26 Minuten die Möglichkeit wieder in Führung zu gehen. Die Joker aber verteidigten stark und ließen die Hausherren nicht zur Entfaltung kommen. Nach gut 30 Minuten hatte der ESVK mit Fabian Voit und Sami Blomqvist binnen einer Minute zwei gute Chancen, welche Janick Schwendener im Kasten der Eislöwen aber stark parierte.

Die Joker zeigten bis dato eine wie so oft kämpferisch starke Leistung, hatten dann aber in der 36. Minute in der Defensive wieder einen totalen Blackout. Vladislav Filin konnte alleine auf Maximilian Meier zu laufen, hatte dabei alle Zeit der Welt und setzte die Scheibe zum Glück für die Allgäuer nur an den Pfosten. Die Joker Defensive war danach aber immer noch nicht sortiert und David Rundqvist hatte ebenso alle Zeit der Welt sich die Scheibe zu holen, zog dann Richtung Tor und schloss gegen den völlig alleingelassen Maximilian Meier mit einem Bauerntrick zum 2:1 für die Eislöwen ab. Drei Minuten vor dem Ende des zweiten Abschnittes krachte Dresdens Nicklas Mannes ohne Einwirkung eines Gegenspielers in Bande und musste nach einer längeren Unterbrechung mit der Trage vom Eis geholt werden. Der ESVK wünscht Nicklas Mannes an dieser Stelle eine schnelle und vor allem gute Genesung. Als die Partie wieder lief, erzielte John Lammers mit einem wuchtigen Handgelenkschuss aus dem hohen Slot heraus den 2:2 Ausgleichstreffer für seine Farben. Eine Minute vor der Pause fing sich Max Oswald noch eine Strafe ein und die Joker hatten Glück, dass Jordan Knackstedt in dieser Phase nur die Latte traf. So ging es mit einem 2:2 Unentschieden in die zweite Pause.

Frustrierender Schlussabschnitt 

Im Schlussabschnitt hatten die Joker durch Fabian Voit die erste dicke Chance, der Stürmer des ESVK scheiterte in der 42. Spielminute jedoch an der Stockhand von Janick Schwendener. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften eine lange Zeit und Großchancen waren eigentlich nicht vorhanden. Es dauerte bis zur 47. Minute, als Johan Porsberger mit einen Schuss aus der Drehung an Maxi Meier scheiterte und es somit wieder mal richtig gefährlich wurde. Die Eislöwen hatten dann in Minute 50 erneut ein Powerplay und somit eine Chance auf einen Treffer, der ESVK aber verteidigte wiederum stark und hatte bei einem zwei auf null Konter über Philipp Krauss und Sami Blomqvist dazu auch noch die hundertprozentige Möglichkeit auf den Führungstreffer liegen gelassen. Wie so oft in dieser Spielzeit nutzten die Allgäuer ihre eigenen Chancen nicht und machten dann selbst wieder den einen großen und entscheidenden Fehler zu viel, der dann das Spiel im negativen Sinne aus Sicht der Wertachstädter entscheidet. Ein Scheibenverlust im Spielaufbau schenkte den Dresdnern einen Alleingang und Johan Porsberger ließ sich dieses Geschenk natürlich nicht nehmen und traf gekonnt mit einem Schuss in den Winkel zum 3:2 für die Eislöwen. Der ESVK versuchte dann natürlich noch einmal alles, hatte dabei auch die eine oder andere Möglichkeit, so richtig zwingend waren die Chancen allerdings nicht mehr. Auch die Herausnahme von Maxi Meier zu Gunsten eines sechsten Feldspielers war nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil, die Joker kassierten durch Tom Knobloch und Timo Walther noch zwei Gegentore in den leeren Kasten und stand am Ende trotz einer engagierten und kämpferisch guten Leistung wieder einmal mit leeren Händen da. Höchst frustrierend für Trainer, Spieler und Fans zugleich.

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