Special Eishockey SPECIAL

Get-Ready-Cup
ESVK gewinnt in Heilbronn mit 7:3

Eishockey (Symbolbild).
  • Eishockey (Symbolbild).
  • Foto: Erwin Hafner
  • hochgeladen von David Yeow

Für die Joker stand am Sonntag das vierte Spiel im Rahmen des Get-Ready-Cups auf dem Programm. Dabei war die Mannschaft von Trainer Rob Pallin bei den Heilbronner Falken zu Gast. Die Joker mussten dabei auf Max Lukes, Fabian Voit und Stefan Vajs verzichten sowie auf die Youngster Markus Schweiger und Philipp Krauss, die beide mit der U20 Mannschaft im Einsatz waren. Da der nominell dritte Torhüter des ESVK, Dominic Guran, ebenfalls bei der U20 Mannschaft im Einsatz war, mussten die Joker mit nur einem Torhüter im Gepäck die Reise nach Heilbronn antreten.

Starker Auftritt im ersten Drittel

Die Joker legten im ersten Drittel einen starken Auftritt hin und waren dabei auch die deutlich aktivere Mannschaft. Daraus resultierte auch ein deutliches Chancenplus. Der erste Treffer gelang dann aber in Minute acht den Falken. Jan Dalgic parierte zuvor zweimal, aber schlussendlich sprang die Scheibe Heilbronns Stürmer Justin Kirsch gegen das Schienbein und von dort in den Kasten der Allgäuer. Die Kaufbeurer aber agierten völlig unbeeindruckt vom Rückstand, weiterhin stark und erspielten sich gute Torabschlüsse. Dabei vergaben u.a. Alexander Thiel, Branden Gracel oder auch Joey Lewis in aussichtsreicher Position beste Möglichkeiten. Der wohlverdiente Ausgleichstreffer sollte aber dann in Minute 14 fallen. Branden Gracel setzte bei einem Konter Sami Blomqvist in Szene und dieser schob die Scheibe an Mathias Nemec vorbei, zum 1:1 über die Linie. Mit diesem Spielstand sollte es dann auch in die erste Pause gehen.

Mit vier Toren Vorsprung ins letzte Drittel

Im zweiten Drittel machten die Allgäuer aus ihren Chancen auch dementsprechend Tore und zogen bis zum Ende des Abschnittes auf 1:5 davon. Die erstmalige Führung erzielte in Minute 23 Patrick Reimer. Die Nummer 37 des ESVK traf dabei nach einem schönen Pass von Fabian Koziol, mit einem wuchtigen Direktschuss in die Maschen des Falken Gehäuses. In der 30. Minute konterten die Joker und Tobias Wörle passte auf den mitgelaufenen Tobias Echtler und dieser Schoss eiskalt zum 1:3 ein. Die Falken hatten dann ein gutes Powerplay und die Kaufbeurer Glück, dass Yannik Valenti mit einem satten Direktschuss nur die Latte traf. Die Joker ihrerseits konterten wieder geschickt und John Lammers fand mit einem feinen Pass Tyler Spurgeon vor dem Gehäuse und dieser traf zum 1:4. Gespielt waren da 36 Minuten. Jan Bednar setzte nach einem schönen Sololauf sogar noch den fünften Treffer der Allgäuer drauf. Sein Handgelenkschuss schlug dabei in Minute 39 genau im rechten Torwinkel ein. Die Joker gingen nach diesem guten Auftritt also mit einem vier Tore Vorsprung in das letzte Drittel.

Geschlossene Mannschaftsleistung vom ESVK

Im Schlussabschnitt kamen die Falken wie angestachelt aus der Kabine und übten viel Druck auf die ESVK Defensive aus. Allerdings sprang dabei nicht mehr wie ein Pfostenschuss eines Heilbronner Stürmers heraus. Als die Joker in einem Überzahlspiel nach 45 Minuten drei Großchancen ausließen, konterten die Falken und erzielten in Minute 46 in Unterzahl das 2:5. Torschütze war Dylan Wruck, das perfekte Zuspiel kam dabei von Florian Elias, der in ganz jungen Jahren auch schon im Nachwuchs des ESVK sein Können zeigte. Die Heilbronner witterten danach wieder etwas Morgenluft und versuchten das Gehäuse von Jan Dalgic vermehrt unter Beschuss zu nehmen. Allerdings verteidigten die Joker gut und Jan Dalgic war ein sicherer Rückhalt für sein Team. In der 56 Minute trugen die Joker dann einen Perfekten Konter vor und erhöhten auf 2:6. Arno Tiefensee, der zu Beginn des dritten Drittels Mathias Nemec im Kasten der Heilbronner ablöste, hatte dabei keine Abwehrchance. Branden Gracel legte erneut für Sami Blomqvist auf und dieser hatte kein Probleme, seinen zweiten Treffer an diesem Abend zu erzielen. Eine Minute später trafen dann die Falken dann zum dritten Mal. Justin Kirschs Schuss wurde dabei von einem Joker Defender unhaltbar in das Tor abgefälscht. Die Heilbronner waren somit drei Minuten vor dem Ende noch einmal auf drei Tore heran gekommen. Die Mannschaft von Trainer Rob Pallin zeigte sich davon aber völlig unbeeindruckt und erzielte 90 Sekunden vor den Ende im Powerplay das 3:7. Branden Gracel stand vor dem Tor goldrichtig und hatte keine Mühe, den siebten Joker Treffer zu erzielen.

Der Sieg der Joker ging in diesem Spiel völlig in Ordnung. Die Mannschaft von Trainer Rob Pallin steckte die Ausfälle gut weg und zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung.

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