Niederlage
ESV Kaufbeuren unterliegt Weißwasser mit 1:3

Eishockey (Symbolbild)
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Mit dem ESV Kaufbeuren und den Lausitzer Füchsen, trafen am Freitag zwei alte Bekannte aus den Playoffs der Vorsaison aufeinander. Beide Teams waren bisher nicht so stark gestartet wie in der vergangenen Spielzeit, aber vor allem für die Joker galt es mit einem Heimsieg drei wichtige Punkte einzufahren. Die ESV-Fans unter den 2.401 Zuschauern in der erdgas schwaben arena waren gespannt welche Mannschaftsaufstellung sie dieses Mal zu sehen bekommen würden, da diese in der bisherigen Saison, durch die vielen verletzten Spieler immer wieder geändert wurde.

Auch an diesem Abend musste Andreas Brockmann wieder auf Jere Laaksonen, Philipp de Paly und Jonas Wolter verzichten, aber die Genesung von Alex Thiel und Joey Lewis, sowie die seit Monaten ersehnten Rückkehr von Florin Ketterer konnten den Kader verstärken und lies hoffen.

Die Zuschauer bekommen in den ersten zehn Minuten ein druckvolles, schnelles Spiel zu sehen, das auf Grund diverser Strafzeiten, vor allem von den Special Teams beider Mannschaften ausgetragen wird. Die Joker erarbeiten sich dabei zwar eine optische Überlegenheit, schaffen es aber nicht zwingende Torchancen zu kreieren, außerdem macht Mac Carruth zwischen den Pfosten der Füchse einen sehr guten Job. Branden Gracel hat nach 12 Minuten freies Schussfeld, scheitert aber auch hier an Carruth. Dann aus dem Nichts heißt es plötzlich 0:1 für die Lausitzer.

Dem Treffer geht ein Tumult vor Stefan Vajs´ Tor voraus, Robert Farmer stochert die Scheibe in Richtung Tor wo ihn Florin Ketterer unglücklich ins eigene Tor lenkt. Die Partie wird aber auch im Anschluss eher von den Hausherren bestimmt. Anti Kerälä setzt einen schönen One-Timer zu zentral auf Mac Carruth, Max Schmidle zieht nur knapp am Tor vorbei und erneut Antti Kerälä trifft kurz vor der Sirene das fast leere Tor nicht. Mit einem sehr unglücklichen Rückstand für die Joker geht es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel ist die Kaufbeurer Mannschaft nicht wiederzuerkennen. Vom ersten Bully weg wirken die Füchse druckvoller und zielstrebiger. Stefan Vajs ist es in den ersten Minuten zu verdanken das man nicht weiter in Rückstand gerät. Vor allem in Minute 26 hält er die Joker durch einen genialen Reflex, nach einer schönen Lausitzer Kombination im Spiel. Den Rotgelben gelingt kaum etwas nach Vorne und das rächt sich in Person von Jake Ustorf, der nach schönem Ableger von Darcy Murphy zum 0:2 einnetzt.

Die Joker wachen nun etwas auf und versuchen den Anschluss zu erzielen, aber immer wieder ist spätestens bei Mac Carruth Endstation, auch bei einem satten Schuss von Max Lukes. Ratlose Gesichter bei den ESVK Anhängern sieht man dann spätestens in der 37. Spielminute, als der ehemaliger Joker Spieler Mychal Monteith, viel zu frei zum Schuss kommt und damit Stefan Vajs zur 0:3 Führung für die Sachsen überwindet. Mit diesem Spielstand geht es dann auch in die Kabinen.

Im letzten Spielabschnitt müssen die Zuschauer bis zur 45. Minuten warten, bis sie die erste Torchance durch Max Lukes zu sehen bekommen. Diese führt aber nicht zum Anschluss der Joker und in der Folge ist es vorerst ein Spiel ohne große Torszenen. Die Joker sind ideenlos und die Füchse scheinen sich mit dem Spielstand zufrieden zu geben, erhöhen dann aber wieder das Tempo und drücken auf den nächsten Treffer.

Wenigstens ein Kaufbeurer kann sich an diesem Abend auszeichnen, Stefan Vajs wahrt durch sehr starke Aktionen bei eigener Unterzahl, seiner Mannschaft zumindest eine Restchance. Und tatsächlich keimt in Minute 54 noch einmal Hoffnung auf. Endlich läuft der Puck einmal flüssig durch die Kaufbeurer Angriffsreihe und nach einer Kombination zwischen Joey Lewis, Florin Ketter und Sami Blomqvist, kann der Topscorer der Joker das Spielgerät vorbei an Mac Carruth unter die Latte setzen.

Es sind noch sechs Minuten zu spielen und der ESVK wirft noch einmal alles in Richtung Lausitzer Tor. Trainer Andreas Brockmann nimmt eine Auszeit und Stefan Vajs zu Gunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor. Aber Mac Carruth ist an diesem Abend nicht mehr zu überwinden. Die Joker verlieren nicht nur das Spiel, sondern auch noch Max Lukes, der kurz vor Ende nach einem üblen Knie-Check des Lausitzers Oliver Granz, verletzt das Eis verlassen muss. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Max Lukes.

Text: Jan Koenigs

Autor:

Philippe Bader aus Kempten

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