Eishockey
ESV Kaufbeuren unterliegt in Ravensburg mit 7:3

Der ESV Kaufbeuren verlor am Freitagabend bei den Ravensburg Towerstars. (Symbolbild)
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  • Foto: Ernst Mayer
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Zwölfter Spieltag in der DEL2. Der ESVK war am Freitagabend bei den Ravensburg Towerstars zu Gast. ESVK Trainer Tray Tuomie konnte bei den Oberschwaben auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Im Tor stand Stefn Vajs. Maximilian Meier war Backup.

Die Joker waren sofort gut in der Partie und gingen nach einem Scheibengewinn von John Lammers gegen Florin Ketterer, der dadurch alleine auf Jonas Langmann zulaufen konnte, bereits nach 53 Sekunden mit 0:1 in Führung. In der Folge hatte der ESVK sogar in Überzahl die Möglichkeit zu erhöhen, verpasste dies aber und dann wurde es extrem bitter für die Kaufbeurer. Max Oswald handelte sich für einen Check eine fünf Minuten Strafe ein und die Ravensburger bestraften dies mit drei Treffern in drei Minuten. Bei allen drei Treffern wurde die Scheibe direkt vor Stefan Vajs unhaltbar abgefälscht, sodass es für den ESVK-Schlussmann nichts zu halten gab. Die Torschützen waren der Reihe nach Vincenz Mayer (7. Minute), Sam Herr (8. Minute) und erneut Vincenz Mayer (9. Minute). Diese drei Gegentreffer stellen den Spielverlauf natürlich komplett auf dem Kopf. Die Joker brauchten dann auch ein paar Minuten, um sich von diesem Schock zu erholen, was dann aber auch gut gelang. Nach und nach erspielten sich die Kaufbeurer gute Torabschlüsse, scheiterten jedoch mehrmals an Jonas Langmann im Kasten der Towerstars. Zu allem Überfluss leistete sich dann Fabian Koziol noch einen Abspielfehler in der eigenen Zone und Georgiy Saakyan nutzte dies mit einem perfekten Schuss aus spitzem Winkel in den Winkel zum 4:1 für die Towerstars in Spielminute 17. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.

Das zweite Drittel war dann im Grunde sehr ausgeglichen. Die Joker konnten ein Powerplay zu Beginn des Abschnittes nicht in zählbares ummünzen, versuchten aber immer wieder Druck auf die Towerstars Defensive auszuüben. Was teilweise auch gut gelang. Dem einen oder anderen ESVK Spieler merkte man aber die Verunsicherung aufgrund des Spielstandes immer wieder in einzelnen Aktion an. Dazu sahen sich die Joker aber auch drei Unterzahlsituationen ausgesetzt und da das Powerplay die Paradedisziplin der Hausherren ist, brannte es in diesen Phasen immer wieder lichterloh vor Stefan Vajs. Eine der drei Überzahlsituationen nutzte Josh MacDonald in der 31. Minute mit einem gewaltigen Direktschuss zum 5:1 für die Ravensburger aus.
Bei fünf gegen fünf Eishockey war die Partie in der Regel immer sehr ausgeglichen und der ESVK konnte in Spielminute 35 durch Youngster Yannik Burghart seinen zweiten Treffer erzielen. Die Nummer drei der Joker fälschte dabei einen Schuss von Fabian Koziol unhaltbar für Jonas Langmann zum 5:2 ab. So ging es für den ESVK wie schon nach Drittel eins auch nach Drittel zwei mit drei Toren Rückstand in die Pause.

Im Schlussabschnitt keimte bei den vielen mitgereisten ESVK Fans nochmals Hoffnung auf, als John Lammers in der 45. Spielminute auf 5:3 verkürzte. Der Top-Scorer der Joker überwand Enrico Salvarani, der ab der 40. Minute den Kasten der Oberschwaben hütete, mit einem satten Schlagschuss in den rechten Torrwinkel. Gerade als die Allgäuer mit ihrem dritten Treffer wieder in der Partie waren, rutschte Stefan Vajs dann in der 47. Spielminute ein eher harmloser Schuss von Robbie Czarnik durch und die Messe war mit dem sechsten Treffer der Ravensburger gelesen. Die Joker versuchten zwar weiter alles, alles aber es sollte an diesem gebrauchten Abend aus Sicht des ESVK einfach nichts gelingen. Die letzten drei Minuten agierte Tray Tuomie ohne Torhüter und seine Mannschaft versuchte mit dem sechsten Feldspieler nocheinmal heran zu kommen., was leider nicht gelang. Im Gegenteil, acht Sekunden vor dem Ende konnte Josh MacDonald mit einem Schuss in das leere Gehäuse den 7:3 Endstand herstellen.

Die Joker müssen sich leider vorwerfen lassen, das Spiel durch zu viele Strafen und einem schlechten Unterzahlspiel verloren zu haben. Bei fünf gegen fünf Feldspielern war die Partie ausgeglichen.

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