Eishockey
ESV Kaufbeuren unterliegt in Dresden mit 2:1

ESVK Trainer Andreas Brockmann musste am Sonntagabend beim Auswärtsspiel in Dresden vor 1.878 Zuschauern au insgesamt fünf Stammspieler verzichten, da neben den bekannten Ausfällen von Simon Schütz, Daniel Oppolzer, Steven Billich und Phillip Messing auch Florin Ketterer nicht auflaufen konnte. Zusätzlich waren einige Spieler krankheitsbedingt angeschlagen.

Die Eislöwen starteten gut in Partie und hatten auch so gleich im Powerplay einige guten Chancen. Dies sollte auch die Geschichte dieses Spieles sein. Die Joker agierten viel in Unterzahl und die Hausherren agierten dementsprechend oft in Überzahl. Aber erst einmal der Reihe nach. Die Kaufbeurer kamen nach den ersten überstandenen Unterzahlspielen besser in das Spiel und Branden Gracel markierte nach einer schönen Einzelaktion auch den 0:1 Führungstreffer. Es waren gerade einmal knapp sieben Minuten gespielt. Die Allgäuer hatten danach mehrere sehr gute Möglichkeiten auf einem weiteren Treffer, die aber alle samt nicht genutzt wurden. Im Gegenteil. Eine Unachtsamkeit in der Defensive brachte die Eislöwen nach 15 Minuten auf die Anzeigetafel. Nick Huard konnte Stefan Vajs im dritten Nachschuss zum 1:1 Ausgleichstreffer überwinden. Mit diesem Ergebnis sollte es auch in die erste Pause gehen.

Im zweiten Abschnitt kamen die Eislöwen wie die Feuerwehr aus der Kabine und setzten die Kaufbeurer ordentlich unter Druck. Nachdem die die Joker diese Phase gut überstanden hatten, kamen die Rotgelben in den Genuss einer doppelten Überzahl. Welche aber leider nicht genutzt werden konnte. Die beste Chance hatte noch Joey Lewis, der knapp am Schoner von Marco Eisenhut scheiterte. Kurze Zeit später parierte dieser erneut stark gegen Joey Lewis. Weiter mussten die Joker wie schon erwähnt oft in Unterzahl verteidigen, was den Spielfluss der Allgäuer immer wieder unnötig unterbrach.

Auch im Schlussabschnitt das gleiche Bild. Die Joker saßen zu oft auf der Strafbank und im achten Powerplay waren die Hausherren dann auch erfolgreich. René Kramer nutze nach 50 Minuten einen Abpraller nach einer unübersichtlichen Situation vor Stefan Vajs zur 2:1 Führung. Die Joker warfen dann noch einmal alles nach vorne und drückten auf den Ausgleichstreffer. Auch die Herausnahme von Stefan Vajs knapp zwei Minuten vor dem Ende, zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, sollte keinen weiteren Torerfolg mehr bringen.

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