Eishockey-Pressemitteilung
ESV Kaufbeuren unterliegt in Bayreuth mit 7:5

Archivbild ESV Kaufbeuren.
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  • Foto: Mathias Wild
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Eine heiße Anfangsphase läutete das Spiel der Joker bei den Bayreuth Tigers ein. Dabei mussten die Bayreuther nach knapp zwei Minuten schon ihren Torhüter tauschen. Nach einem Zusammenstoß konnte Brett Jaeger nicht weiterspielen und für ihn kam Timo Herden in das Spiel.

Der ESVK hatte gleich zu Beginn ein erstes Powerplay konnte dabei sogar 36 Sekunden lang in doppelter Überzahl agieren. Dies konnten die Kaufbeurer aber nicht nutzen. Im Gegenteil, kaum waren die Tigers wieder zu viert, klingelte es im Kasten von Stefan Vajs. Die Hausherren nutzten dabei ein gut vorgetragenen zwei auf eins Konter zur Führung. Da sich die Tigers aber wenige Sekunden später eine Bankstrafe wegen Reklamierens einfingen, hatten die Wertachstädter wieder für gut 30 Sekunden ein fünf gegen drei Powerplay. Dieses Mal aber machten es die Mannen von Trainer Andreas Brockmann deutlich besser. Mike Mieszkowski staubte nach einem Gewühl vor dem Tor von Timo Herden zum 1:1 ab und Antti Kerälä ließ Sekunden später nach einem Pass von Sami Blomqvist das 1:2 aus Sicht des ESVK folgen. Gespielt waren dabei gerade mal fünf Minuten. Im weiteren Spielverlauf hatten die Kaufbeurer mehr Aktionen in der Offensive und durchaus auch noch gute Abschlüsse. Die Tigers hatten auch zwei, drei gefährliche Schüsse zu verzeichnen, waren aber vor allem in ihrem einzigen Powerplay in diesem Drittel brandgefährlich, ohne jedoch einen Treffer zu erzielen.

Im zweiten Drittel wurde das Spiel dann völlig Konfus und es vielen mehr Tore wie sonst in manchem Spiel. Die Tigers hatten nach 15 Sekunden bereits ein ihre nächstes Powerplay. Dieses verteidigten die Joker noch sehr gut und hatten bei einem zwei auf eins Konter über Tobi Wörle und Ossi Saarinen eine hundertprozentige Chance auf das 1:3. Danach hatten die Hausherren zwischen der 26. und 31. Minute drei fünf gegen drei Powerplays in Folge und nutzten dies nicht nur zum 2:2, sondern auch zum 3:2. Torschütze war dabei zwei mal Tyler Gron. Das Spiel sollte sich dann aber zunächst noch einmal in die Richtung der Joker drehen. Noch in Unterzahl agierenden glichen die Joker das Spiel wieder aus. Sami Blomqvist eroberte die Scheibe, fand Antti Kerälä und dieser traf aus zentraler Position gegen den machtlosen Timo Herden. Nur zwei Minuten später bei einer angezeigten Strafe gegen die Tigers brachte Sami Blomqvist seine Farben mit einem verdeckten Schuss soagr wieder in Führung. Dem nicht genug, keine Minute später nutzte der Kaufbeurer Top-Scorer einen Fehler in der Bayreuther Hintermannschaft eiskalt aus. Er zog auf uns davon und überwand Timo Herden im Kasten der Tigers zum 3:5. Es dauerte aber dann wiederum keine komplette Minute, als die Tigers auf 4:5 verkürzen konnten. Nach einen Lattenschuss viel die Scheibe in das Tor von Stefan Vajs. Torschütze war Ivan Kolozvary. Kurz vor der Pausensierene hatte Florin Ketterer die große Chance auf das sechste Tor der Joker, jedoch parierte Timo Herden stark, genauso wie wenig später gegen Sami Blomqvist.

Im Schlussabschnitt fanden die Kaufbeurer dann wieder mal einen Weg ein Spiel zu verlieren. In eigener Überzahl musste Stefan Vajs schon nach wenigen Sekunden gegen einen durchgebrochenen Bayreuther Stürmer noch den Ausgleichstreffer verhindern. In einem weiteren Überzahlspiel nach 50 Minuten sollte dann aber das 5:5 fallen und der Torschütze für die Tigers hieß zum dritten Mal Tyler Gron. Als es dann schon so aussah, als würde das Spiel gut zwei Minuten vor dem Ende in die Verlängerung gehen, ließen sich die Kaufbeurer in der eigenen Zone regelrecht auseinander nehmen und Ivan Kolozvary hatte schlussendlich keine Mühe mehr, gegen den machtlosen Stefan Vajs die Scheibe im Tor unterzubringen. Die Herausnahme von Stefan Vajs für einen sechsten Feldspieler ging dann ebenfalls nicht auf und passte zur aktuellen Lage beim ESVK. Ein leicht abgefälschter Pass fand den Weg in das verwaiste Kaufbeurer Tor zum 7:5 Endstand und besiegelte die Niederlage der Joker damit endgültig. Damit setzen sich die Allgäuer nun am Tabellenende der DEL2 fest.

Autor:

Philippe Bader aus Kempten

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