Eishockey
ESV Kaufbeuren und Jere Laaksonen gehen nach vier Jahren getrennte Wege

Symbolbild ESV Kaufbeuren.
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Schwere Entscheidung. Aber nach vier Jahren gehen der ESVK und Jere Laaksonen getrennte Wege

Nach vier Jahren trennen sich nun auch die Wege von Jere Laaksonen und dem ESV Kaufbeuren. Der finnische Sturmtank absolvierte 210 Pflichtspiele für den ESVK, erzielte dabei 66 Tore und 96 Torvorlagen. Mit seiner Einsatzfreude und seinem schnellen und geradlinigen Spiel avancierte der Finne binnen kürzester Zeit zum Publikumsliebling im Allgäu. Der zweifache Familienvater identifizierte sich auch vom ersten Moment an zu 100 Prozent mit dem Club. Dies macht einen Abschied für beide Seiten nun umso schwerer.

ESVK Geschäftsführer Michael Kreitl dazu: „Mit Jere Laaksonen trennen wir uns von einem Spieler, der die letzten vier Jahre hier stark mitgeprägt hat. Auch ihm sind wir zu großem Dank verpflichtet. Er hat uns oftmals viel Freude bereitet, zeigte gefühlt immer mehr als 100 Prozent Einsatz und war ein absoluter Teamplayer. Wir sind aber in den Gesprächen mit ihm zusammen zu dem Entschluss gekommen, uns auf den Kontingentpositionen verbessern zu müssen. Wir müssen die sogenannte Scoringlast einfach besser verteilen und dazu müssen wir auf den Kontingentstellen ansetzen. Im Deutschen Sektor sind solche Spieler für uns kaum bis gar nicht finanzierbar. Dazu haben wir mit Max Schmidle auch noch einen zuverlässigen Scorer verloren. Weiter waren wir die letzten Jahre einfach auch zu sehr vom Duo Branden Gracel und Sami Blomqvist abhängig. Uns ist klar, dass diese Entscheidung bei vielen Fans nicht gut ankommen wird, dafür haben wir von der emotionalen Seite her auch vollstes Verständnis.“

Jere Laaksonen äußert sich wie folgt zu seinem Abschied vom ESV Kaufbeuren: „Es ist natürlich schade, dass meine Zeit in Kaufbeuren nun zu Ende ist. Ich hatte hier vier wunderschöne Jahre. Alle die wunderbaren Dinge die ich hier erlebt habe, werden für immer in meiner Erinnerung bleiben. Für meine Familie ist Kaufbeuren in den letzten vier Jahren ein wirkliches zweites zu Hause geworden. Unsere beiden Kinder sind in Kaufbeuren geboren, wir haben viele Freundschaften geschlossen und somit wird es auch immer unser zweites zu Hause bleiben. Nun wo sich unsere Wege trennen, ist es an der Zeit dem ESV Kaufbeuren Danke zu sagen. Der ganzen Organisation, angefangen bei den Gesellschaftern, unserem Geschäftsführer, Trainern, allen Mitarbeitern im Büro, aber auch den Betreuern, Ärzten und den Physiotherapeuten und auch allen, die ich vergessen habe. Alle zusammen sind sie wunderbare Menschen, mit denen ich eine tolle Zeit hatte. Danke auch an alle Mitspieler, ich bin stolz darauf, dass ich jeden einzelnen einen Freund nennen darf. Ein ganz spezieller Dank geht an die besten Fans der Liga. Die Atmosphäre im Stadion bei unseren Heimspielen war einfach unglaublich. Eure Unterstützung für die Mannschaft war unbeschreiblich, einfach großartig. Freitagabend und ein Derbysieg. Feiern vor der Heimkurve, es gibt keinen schöneren Platz den ich mir denken könnte. Bleibt bitte alle Gesund, auf Wiedersehen.“

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