DEL 2
ESV Kaufbeuren holt zwei Punkte bei den Dresdner Eislöwen

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Am heutigen Freitagabend trat der ESV Kaufbeuren zum Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen an. Vor 1.892 Zuschauern entwickelte sich eine spannende DEL2 Partie. Dabei musste ESVK Trainer Andreas Brockmann weiterhin auf Florin Ketterer und Jere Laaksonen verzichten. Mike Mieszkowski kehrte dagegen in den Kader zurück und spielte zusammen mit Max Schmidle und Alexander Thiel in einer Formation. Verteidigertalent Leon Kittel war für den Oberliga Kooperationspartner ECDC Memmingen im Einsatz.

Die Joker hatten nach knapp einer Minute Pech, als ein Schuss von Sami Blomqvist nur am Pfosten landete. Einen frühe Führung hätte den Allgäuern mit Sicherheit gut getan. So dauerte es etwas bis das Spiel Schwung aufnahm. Die Kaufbeurer waren zwar etwas mehr in der eigenen Offensive Zone am Werk als die Hausherren, viele Tormöglichkeiten gab es aber nicht. Hervorzuheben sind dabei wohl noch zwei Schüsse von Braden Gracel und Tobias Wörle. Die Eislöwen hatten ihre größte Chance durch Elvijs Biezais, der einen Pass der Kaufbeurer Defensive abfing und völlig frei vor dem ESVK Gehäuse am stark reagierenden Stefan Vajs scheiterte. In einem Powerplay kurz vor der ersten Pausensirene agierten die Gäste etwas zu kompliziert und so endete das erste Drittel mit einem torlosen Remis.

Im zweiten Drittel sollte auch kein Treffer fallen. Wie schon im ersten Durchgang hatten die Joker mehr vom Spiel und mit Sicherheit auch besser Torchancen als die Eislöwen. Alex Thiel traf nach einem schönen Zuspiel von Mike Mieszkowski nur das Außennetz, Joey Lewis vergab aus dem Slot heraus genauso wie Antti Kerälä und Ossi Saarinen. In einem kurzem Powerplay scheiterte Julian Eichinger nach einer schönen Kombination am starken Marco Eisenhut. Stefan Vajs auf der anderen Seite hatte weniger zu tun als Gegenüber, konnte sich aber auch das ein oder andere mal auszeichnen.

Im letzten Drittel sollten dann auch endlich Tore fallen. Wenn auch erst sehr spät. Nach dem das Spiel etwas offener wurde, konterten die Joker die Eislöwen eiskalt aus. Branden Gracel traf dabei in der 56. Minute mit einen trockenen Handgelenkschuss zum 0:1. Die Rotgelben verteidigten die Führung bis zehn Sekunden vor dem Ende geschickt, ehe bei sechs gegen fünf Feldspieler aus sicher der Eislöwen ein Abpraller auf der Kelle von Jordan Knackstedt landete und dieser zum 1:1 einschieben konnte. In der Verlängerungen hatten die Kaufbeurer die ersten Torabschlüsse, den gefährlichsten hatten dann aber die Eislöwen in Person von Dale Mitchell. Der Kanadier scheiterte bei seinem Alleingang aber am glänzend parierenden Stefan Vajs im Kasten der Allgäuer. Im Gegenzug bekamen die Joker ein Powerplay zugesprochen und nutzten dieses auch zum entscheidenden Treffer. Sami Blomqvist bediente den vor dem Tor stehenden Mike Mieszkowski und dieser fälschte die Scheibe zum Gamewinner in das Eislöwen Gehäuse ab.

Autor:

Philippe Bader aus Kempten

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