DEL 2
ESV Kaufbeuren feiert Auswärtssieg beim EV Landshut

Der 21. Spieltag stand in der DEL2 auf dem Programm. Für dem ESVK ging die Reise dabei am Dienstagabend nach Niederbayern zum ewigen Rivalen EV Landshut.. (Symbolbild)
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  • Foto: Ernst Mayer
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Der 21. Spieltag stand in der DEL2 auf dem Programm. Für dem ESVK ging die Reise dabei am Dienstagabend nach Niederbayern zum ewigen Rivalen EV Landshut. Trainer Tray Tuomie hatte zum Derby wieder Max Hops und Paul Mayer mit im Aufgebot. Bekanntermaßen fehlten weiterhin Jan Pavlu, Fabian Koziol, Tobias Baader und Philipp Bidoul. Maximilian Meier stand heute im Tor. Stefan Vajs war sein Backup.

Erste Führung hält nur kurz 

Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn der Partie erstmals etwas ab, wobei der EVL das etwas aktivere Team war und die Joker sich noch ein wenig zurück hielten. Die Allgäuer nutzten dann aber in Spielminute fünf ihre erste Torchance auch schon zu einem eigenen Treffer. Max Hops, der heute an der Seite von John Lammers und Tyler Spurgeon auflief, eroberte vor dem Kasten des EVL gegen Adrian Klein den Puck und brachte diesen mit Hilfe eines weiteren Landshuters im Tor von Dimitri Pätzold zum 0:1 unter. Für den Youngster der Joker war dies sein erster Treffer in der DEL2. Die Niederbayern konnten aber nur zwei Minuten später das Spiel wieder ausgleichen. Zuerst hielt Maximilian Meier noch einen Alleingang von Branden Alderson, war dann aber wenige Augenblicke später gegen den Torabschluss von Henry Martens machtlos. Der Landshuter Stürmer kam von Außen vor das Tor und überwand Maximilian Meier mit einem Rückhandschuss zum 1:1. Die Landshuter hatten nach ihrem ersten Treffer dann ein wenig Oberwasser und Maximilian Meier hatte gut zu tun. Die Joker aber schossen das nächste Tor. Florian Thomas leitete dabei seinen eigenen Treffer selbst ein. Der Aushilfsverteidiger spielte einen schnellen Pass auf Joey Lewis, der über die Außenposition in die Landshuter Zone kam und den mitgelaufenen Torschützen mit einen Pass in den Rücken der Abwehr bediente. Die Nummer 17 der Joker traf dann mit einem Handgelenkschuss genau in den rechten Torwinkel zum 1:2 für seine Farben. Gespielt waren 10 Minuten. Die Joker hatten im weiteren Spielverlauf noch zwei, drei dicke Chancen. Zuerst scheiterte Max Hops mit freier Schussbahn an der Fanghand von Dimitri Pätzold, dann verfehlte Fabian Voit bei einem Alleingang das Gehäuse knapp und Tyler Spurgeon scheiterte nach einen tollen Zuspiel von John Lammers ebenfalls am Torhüter des EVL. So ging es mit einem Spielstand von 1:2 in die erste Pause.

Mit 2:2 ins letzte Drittel 

Den Niederbayern hatte der Pausentee wohl etwas besser geschmeckt wie den Jokern. Zumindest hatte der EVL zu Beginn eine kurze Druckphase, aus der sich der ESVK dann aber auch gut lösen konnte. Tyler Spurgeon hatte im Anschluss an diese Phase für die Allgäuer die erste gute Torchance, er konnte aber einen Pass von Max Hops vor das Tor von Dimitri Pätzold nicht verwerten. Kurze Zeit später hatte dann Branden Gracel eine Hundertprozentige auf dem Schläger, der Kanadier aber schoss die Scheibe nach einem Pass von Sami Blomqvist über den halbleeren Kasten. Im Gegenzug hatte der auffällige Branden Alderson den Ausgleich für die Landshuter auf dem Schläger, aber auch er scheiterte. Ein erstes Powerplay in der 30. Minute konnten die Kaufbeurer leider auch nicht für einen Treffer nutzen. Rund um die 35. Spielminute brannte es vor beidem Toren lichterloh. Zuerst hatte Sami Blomqvist zwei große Gelegenheiten liegen gelassen und auf der Gegenseite verzog zuerst Branden Alderson und Andreé Hult scheiterte am starken Maximilian Meier. Der Ausgleich sollte dann aber doch noch fallen. Lukas Mühlbauer konnte Maxi Meier aus den Slot heraus nach einer unübersichtlichen Situation mit einem Schuss auf der Fanghandseite zum 2:2 überwinden. Die Joker verpassten es dabei mehrmals die Scheibe zu klären und mussten trotz ihrer Überlegenheit das 2:2 hinnehmen. Der ESVK antwortete auf den Treffer des EVL mit einer starken Druckphase. Unter anderem traf John Lammers dabei aber leider nur die Latte. Mit der Pausensirene hatten die Allgäuer dann ihre nächste Großchance, Yannik Burghart konnte dabei aber am Torabschluss von einem Landshuter Verteidiger, nur regelwidrig gestoppt werden und die Joker hatten somit nach dem Pausentee in Überzahl die Möglichkeit wieder in Führung zu gehen.

Viele Chancen bleiben ungenutzt 

Das erste Powerplay im letzten Drittel war dann leider wie noch zwei folgende Überzahlspiele in Minute 43 und 48 nicht der Rede wert. Die Joker taten sich im Powerplay einfach enorm schwer zu Chancen zu kommen und hatten auch im Aufbau immer wieder ihre Probleme. Ganz anders aber bei fünf gegen fünf Feldspieler, in diesen Phasen waren die Wertachstädter deutlich stärker wie die Niederbayern und hatten auch Wechsel für Wechsel die besseren Torchancen. Eine solche nutzte Fabian Voit in der 51. Spielminute zum 2:3. Der 25 Jahre alte Mittelstürmer eroberte sich im Drittel der Landshuter mit einer starken Aktion die Scheibe, zog vor das Tor und schob Dimitri Pätzold den Puck durch die Hosenträger zum erneuten Führungstreffer für den ESVK. In der Folge verpassten es die Kaufbeurer immer wieder ihre zahlreichen Chancen nicht in weitere Tore umzumünzen. Ein weiteres Powerplay sollte dann aber die Erlösung bringen. Markus Lillich fälschte dabei einen Schuss von Branden Gracel zum 2:4 in das Tor von Dimitri Pätzold ab. Gute zwei Minuten vor dem Ende sollte es das doch gewesen sein. Aber nein. Markus Schweiger musste noch für ein Haken an Marco Pfleger auf die Strafbank und EVL Interimstrainer Axel Kammerer nahm zusätzlich noch seinen Torhüter vom Eis und agierte mit sechs gegen vier Feldspieler. Die Joker verteidigten zuerst gut, aber 22 Sekunden vor dem Ende markierte Marco Pfleger im Nachschuss doch noch den 3:4 Anschlusstreffer. Die letzten 22 Sekunden aber ließen die Rot-Gelben nichts mehr anbrennen und sicherten sich den von den Fans so gewünschten Derbysieg.

Für die Joker geht es am Freitagabend um 19:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Kassel Huskies weiter.

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