Volleyball
Eingebremst

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Vor der überraschend stattlichen Kulisse von 262 Zuschauern handelten sich die Volleyballerinnen des SV Mauerstetten gegen starke Friedberger in der Bayernliga eine völlig unnötige 2:3-Niederlage (24:26, 25:18, 25:18, 17:25, 8:15) ein.

Nach einem übernervösen Beginn auf beiden Seiten wogte das Spiel hin und her und keine der beiden Parteien konnte sich mit mehr als ein bis zwei Punkte absetzen. Beide Mannschaften kämpften aufopferungsvoll und die Trainer versuchten alles - letztendlich blieb für den SVM aber ein unnötiger Satzverlust (24:26). Den zweiten Satz gingen die Schützlinge von dem Trainergespann Wolf Wild und Karin Sailer, Letztere saß erstmals bei der Bayernligamannschaft auf der Bank, sehr konzentriert an und erspielten sich mit einem mutigen und durchdachten Angriffsspiel immer wieder einen beruhigenden Punktevorsprung bis zum 25:18-Satzgewinn.

Starkes Zwischenhoch

Zwar mussten die Mauerstettenerinnen im dritten Satz einem 0:3 hinterherlaufen, aber angefeuert von den lautstarken Fans kämpften sie sich bis zum 10:10 heran. Und dann gings los: Mit risikoreichen Aufschlägen, einem gut funktionierenden Block und ideenreichen Angriffsschlägen setzten die Ostallgäuerinnen die Gäste unter Druck und gewannen den Satz souverän mit 25:18. Dieses gute und schön anzuschauende Volleyballspiel setzte Mauerstetten auch im vierten Satz fort: Sie kamen so zu einem komfortablen 10:6-Vorsprung gegen einen zu diesem Zeitpunkt chancenlosen TSV Friedberg.

Ungewohnte Schwächen

Im Gefühl des sicher geglaubten Sieges ließ der SVM nach, spielte nicht mehr so druckvoll und konzentriert und ließ so den TSV stark aufkommen. Den erfahrenen Damen wiederum gelang in dieser Phase alles und nach einer großartigen Aufschlagserie und einigen glücklichen Abwehraktionen und Angriffsschlägen des TSV geriet Mauerstetten in Rückstand. Mit ungewohnten Schwächen in der Annahme, einem mutlosen Spiel ohne Risiko sowie zusätzlichen Aufschlagfehlern gaben die Frauen den vierten Satz mit 17:25 sang- und klanglos zum 2:2 ab.

Trotz eines wieder einmal fantastisch anfeuerndem Publikum fanden die jungen Damen des SVM nicht mehr ins Spiel zurück und lagen schnell mit 0:4 im entscheidenden fünften Satz zurück. Die Damen aus Friedberg punkteten jetzt mit jedem Schlag, gewannen das T-Break mit 15:8 und damit - wenn auch glücklich - mit 3:2 ebenfalls das Spiel.

Eine leicht vermeidbare Niederlage, die aber das junge Team des SVM wohl noch nicht aus der Spur werfen wird. (mm)

 

Da half auch der Block von Sarah Freudling (4) und Vera Gebler nichts: Der SVM verlor. Foto: Mathias Wild

 

Bedrückte Mienen: Obwohl Trainer Wolf Wild seinen Spielerinnen Anweisungen gab, kassierte der SVM die erste Niederlage in der Bayernliga (von links): Tanja Wolf, Antonia Kaiser, Barbara Völk, Sarah Freudling und Vera Gebler. Foto: Mathias Wild

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