Ringen
Der TSV Westendorf gewinnt deutlich mit 24:16 im Ringen

Mit einem letztendlich hoch verdienten Heimsieg wurde der scheidende Cheftrainer Bernhard Hofmann vom TSV Westendorf gebührend verabschiedet. Obwohl die Ostallgäuer nur fünf von zehn Einzelkämpfen für sich entschieden, reichte dies für einen ungefährdeten 24:16-Heimerfolg in der 2. Ringerbundesliga gegen den ASV Hüttigweiler.

Vor und nach dem Kampf wurde der Cheftrainer von Ringern und Fans gefeiert.

Zu Beginn des Kampfes hatte der Westendorfer Christopher Kraemer leichtes Spiel, da sein Gegner bei der Waage schon zu schwer war. Dennoch zerlegte der Realschüler seinen Kontrahenten nach allen Regeln der Kunst deutlich (4:0).

Mihaly Szabo zeigte gegen Kim Werkle im Schwergewicht ebenfalls eine gute Leistung und siegte klar technisch überlegen. Philipp Lenz hingegen hatte gegen Valentin Kolov zum Teil gute Aktionen, allerdings musste er sich nach drei Runden dennoch geschlagen geben (0:4).

Rizmajer und Goßner überlegen

Keine Chance ließ György Rizmajer seinem Gegenüber Jan Bialek, der nach drei Runden verletzungsbedingt das Handtuch werfen musste (4:0). Eine gute Vorstellung lieferte auch Max Goßner im klassischen Leichtgewicht gegen Kim Horras ab, den er technisch überlegen abfertigte (4:0). Zur Halbzeit gab es somit eine beruhigende 16:4-Führung für die Ostallgäuer.

Im ersten Kampf nach der Pause stellte sich Moritz Bundschuh-Regler in den Dienst der Mannschaft, hatte aber gegen Robert Schmitt keine Chance (0:4). Ähnlich erging es Felix Jürgens, der in seinem Bundesligadebüt gegen Danny Hippchen Lehrgeld zahlen musste (0:4).

Danach trat Michael Heiß aufopferungsvoll gegen Till Bialek an. Trotz zweier Cuts aus vorherigen Kämpfen konnte der Maschinenbaustudent dem Saarländer immerhin zwei Runden abnehmen (2:4).

In den letzten beiden Kämpfen gewannen die beiden Westendorfer Philipp Heiß und Steve Masuch jeweils mit klar mit 3:0. Am Ende stand deshalb ein ungefährdeter 24:16-Heimerfolg fest. Bis spät in die Nacht wurde die erfolgreiche Saison und der vorerst zurückgetretene Hofmann gefeiert.

Meister Schifferstadt wartet

Der TSV steht nun mit 20:10 Punkten auf Platz drei. Am kommenden Wochenende sind die Ringer zum letzten Saisonkampf beim Tabellenführer und befreundeten Club, VfK Schifferstadt, zu Gast. In dem Kampf geht es für den VfK um Nichts mehr, da die Schifferstädter bereits als Meister feststehen. Die Ostallgäuer können bei einer Niederlage lediglich auf Platz vier zurückfallen.

Die Westendorfer Reservemannschaft empfängt dann zum entscheidenden Aufstiegskampf den ASV Neumarkt.

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