Schießen
Dem Spitzenreiter auf den Fersen

Langsam neigt sich die Rundenwettkampfsaison in der Luftpistolen-Bayernliga dem Ende entgegen. Am fünften Wettkampftag kam es in Scheuring zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenmannschaften HSG München 2 und Untergermaringen 1. Wie schon beim Heimkampf mussten sich die Ostallgäuer dem Tabellenführer knapp und unglücklich mit 2:3 Punkten geschlagen geben. Durch einen 3:2-Erfolg gegen Leubas untermauerten sie aber den zweiten Platz.

Nachdem der mehrfache deutsche Meister Gerhard Kutschera, der auf Setzlistenplatz eins war, aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, musste die Mannschaft umgestellt werden. Nun schoss Manuel Weber auf Position eins, hatte hier einen sehr guten Start, baute in Serie zwei und drei leicht ab, landete aber mit einer guten Schlussserie einen denkbar knappen Sieg. Auf Position zwei kämpfte Josef Scholz gegen Andreas Stadler, lag nach zwei Serien in Führung, geriet in der dritten Serie in Rückstand, konnte diesen trotz einer sagenhaften Serie von 97 Ringen nicht mehr aufholen und unterlag mit drei Ringen Rückstand. Auf Position drei musste Christian Heberle antreten und unterlag deutlich. Ebenso erging es Volker Dörfler auf Position vier, der durch eine schlechte Startserie seine Chancen auf einen Sieg einbüßte.

Ganz anders dagegen Friedrich Beck: Nach seiner langen Verletzung wieder zur alten Form zurück gelangt, zeigte er auf Position fünf von Anfang an seinem Gegner, dass dieser Punkt nach Untergermaringen geht. Trotzdem hieß am Ende der glückliche Gewinner HSG München 2.

Nach einer kurzen Mittagspause stand der Kampf gegen den Tabellenletzten Leubas auf dem Programm. Hier war ein sicherer Sieg programmiert - und hier fand auch ein Wechsel der Schützen statt. Barbara Mayer ersetzte in dieser Partie Volker Dörfler. Dadurch rutschte Friedrich Beck auf Position vier, Barbara Mayer schoss auf Position fünf. Manuel Weber hatte den starken Leubaser Robert Kuhn zum Gegner und musste sich klar geschlagen geben. Josef Scholz ging gewohnt konzentriert an den Stand und ließ seinem Kontrahenten Fabian Rumpp keine Chance.

Ganz anders als im ersten Wettkampf schoss diesmal Christian Heberle. Er legte gleich mit zwei Serien von 95 Ringen vor und schockte seinen Gegner, der am Ende klar das Nachsehen hatte. Nicht so souverän wie am Vormittag war diesmal Friedrich Beck und verlor mit einem Ring Rückstand. Barbara Mayer machte ihre Sache sehr gut und holte mit ihrem deutlichen Sieg den wichtigen dritten Punkt für Untergermaringen.

Im letzten Kampf brachte Scheuring durch einen unerwarteten Sieg dem Tabellenführer München die erste Niederlage bei. Somit bleibt die HSG München in Reichweite. Für Untergermaringen besteht somit immer noch die Chance, sich den Gruppensieg zu holen. Der nächste Wettkampf findet am 13. Februar 2011 beim Schützenverein Oberpfaffenhofen statt. (gel)

 

Gut gemacht: Barbara Mayer rückte gegen Leubas in das Bayernligateam des Schützenvereins St. Georg Untergermaringen und steuerte einen wichtigen Punkt zum 3:2-Erfolg bei. Foto: Mathias Wild

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