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Ardeschyr Hagemaier referiert bei Schiedsrichterlehrgang in Pforzen

Beim Lehrgang der Schiedsrichtergruppe Südschwaben stand diesmal ein besonderer Abschluss auf dem Programm: Ardeschyr Hagemaier, Business-Coach und Autor des Bestsellers 'Ente oder Adler' kam zu einem Vortrag in die Mehrzweckhalle Pforzen, zu dem auch die Unparteiischen der Gruppe Ostallgäu eingeladen waren.

Hagmeier eröffnete den Schiedsrichtern neue Blickwinkel und gab, besonders beim Thema Kommunikation, wertvolle Tipps für die Arbeit auf dem Platz. Da das Schiedsrichterwesen seit einiger Zeit negativ in den Fokus gerückt ist, hatte Florian Keppeler, selbst Nachwuchsschiedsrichter, die Idee, einen hochkarätigen Motivator einzuladen. 'Es ging mir in erster Linie darum, unseren Schiedsrichtern etwas Gutes zu tun. Und es ist meiner Meinung nach auch voll aufgegangen, wenn alle als Adler und nicht als Ente auf den Platz gehen', sagte Keppeler zum Vortrag.

Hagemaier fing die 120 Schiedsrichter aus der ganzen Region mit seiner sympathischen und witzigen Art ein. Das Thema 'Ente oder Adler' wurde mit lustigen Metaphern und Erlebnissen aus der Geschäftswelt aufbereitet. 'Der Unterschied zwischen Ente und Adler liegt hauptsächlich darin, dass dieselben Ergebnisse unterschiedlich bewertet werden', lautet die Lebensphilosophie des Mannes aus Berlin, der in Kempten und Heidelberg aufgewachsen ist. Zudem hatte Hagemaier einige Übungen parat, die seine Gäste zum Nachdenken animierten. 'Anpassen oder Verstellen?' war eine der Fragen.

'Behandele jeden so, wie er behandelt werden will oder muss, und nicht so, wie du selber behandelt werden willst, denn kein Mensch gleicht dem anderen', war eine der Aussagen, die den Schiedsrichtern an diesem Abend mitgeben wurde.

Im Anschluss konnten sich die Zuhörer, unter denen sich auch der junge Allgäuer Bundesligaschiedsrichter, Robert Hartmann, befand, austauschen und dem Referenten Fragen stellen. Hartmann bejahte die Frage, ob man auch als Bundesligaschiedsrichter etwas mitnehmen könne. 'Zu 100 Prozent kann ich dem Gesagten zustimmen. Auch, wenn das ein oder andere eher Wiederholung war, war es wichtig.

Man muss wie Fußballer immer wieder üben und kann eigentlich nichts oft genug hören, um es zu verinnerlichen und dann auch anwenden zu können', sagte Hartmann. (ma)

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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