Nachbericht - Eishockey
7:1 Sieg des ESV Kaufbeuren gegen EC Bad Tölz

Symbolbild.

Einen auch in dieser Höhe hochverdienten 7:1-Sieg fuhr der ESV Kaufbeuren am Sonntagabend vor 2.768 Zuschauern gegen den EC Bad Tölz ein. Den Grundstein zu diesem klaren Sieg legten die Joker bereits im ersten Drittel, nach diesem bereits ein klares 4:0 auf der Anzeigentafel stand.

Personell konnte Trainer Andi Brockmann im Unterschied zum Freitag Simon Schütz aufbieten, nahm aber ansonsten keine Änderung in der Aufstellung vor. Der ESVK war von Beginn an hellwach und hätte schon nach wenigen Augenblicken in Führung gehen können, doch Sami Blomqvist zielte vor dem leeren Tor zu genau und traf nur das Torgestänge.

In der dritten Spielminute machte es Jonas Wolter besser und überwand aus dem Slot heraus den Tölzer Torwart Ben Meisner zum ersten Mal an diesem Abend. Auch in der Folge waren die Kaufbeurer die absolut spielbestimmende Mannschaft, die Gäste konnten im ersten Drittel kaum für Entlastung sorgen. In den neunten Minute ergab sich eine 4 auf 1 Situation für die Joker, die der scheibenführende Jere Laaksonen selbst zum 2:0 abschloss. Fünf Minuten später sorgte die dritte Kaufbeurer Sturmreihe für viel Druck vor Meisners Tor, am Ende staubte Alex Thiel zum 3:0 ab.

Kurz darauf bekamen die ohnehin schon euphorischen Zuschauer ein weiteres Schmankerl geliefert als sich Simon Schütz einen Faustkampf mit Manuel Edfelder lieferte – auch in dieser Disziplin behielt rot-gelb die Oberhand. In der 18. Minute erhöhte Joey Lewis sogar noch auf 4:0 indem er Meisner mit einem Schuss von der Grundlinie überlistete. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung für den ESVK – auch in dieser Höhe – hochverdient.

So spektakulär das erste Drittel aus Kaufbeurer Sicht verlief, so unspektakulär verlief der Mittelabschnitt. Zwar erhöhte Branden Gracel nach feinem Zuspiel von Joey Lewis in der 21. Minute auf 5:0, doch danach nahm der ESVK das Gas mehr und mehr heraus. Dadurch konnten sich auch die Tölzer immer häufiger in der Offensive in Szene setzen und sich mehrere gute Möglichkeiten herausarbeiten. Einen Alleingang versenkte Topscorer Kyle Beach in der 27. Minute zum 5:1, wobei er mit einem satten Schuss in den Winkel Henne keine Chance ließ.

Im weiteren Verlauf nahmen die Löwen mit zunehmender Häufigkeit auf der Strafbank Platz, was das Spiel wieder genauso einseitig wie im ersten Drittel gestaltete. Einzig Tore fielen im zweiten Drittel keine mehr, die größte Chance hatte Sami Blomqvist kurz vor der Pause, traf allerdings erneut nur die Latte. Im Schlussabschnitt änderte sich am gewohnten Bild nichts. Der ESV Kaufbeuren beherrschte das Spiel quasi nach Belieben, bei den Tölzern wollte einfach überhaupt nichts gelingen.

In der 44. Minute stellte Sami Blomqvist mit einem Schuss von der rechten Seite das Ergebnis auf 6:1, zwei Minuten später schoss Joey Lewis das 7:1. Dass dieser Zwischenstand auch der Endstand war, lag einerseits daran, dass sich die Oberbayern nun endgültig ihrem Schicksal fügten, und war andererseits der Tatsache geschuldet, dass die Joker trotz bester Gelegenheiten vor dem Tor nicht mehr konsequent genug handelten.

Die Fakten:
Tore: 1:0 (3.) Wolter (Eichinger, Oppolzer), 2:0 (9.) Laaksonen (Schmidle, Thiel), 3:0 (14.) Thiel (Billich, Schäffler), 4:0 (17.) Lewis (Pfaffengut, Gracel), 5:0 (41.) Gracel (Lewis, Eichinger), 5:1 (27.) Beach (Wehrs, Slezak), 6:1 (44.) Blomqvist (Gracel, Pfaffengut), 7:1 (46.) Lewis (Gracel)

Aufstellung ESVK:
Henne; Güßbacher
Ketterer – Eichinger
de Paly – Pfaffengut
Schütz – Haase
Messing

Blomqvist – Gracel – Lewis
Saarinen – Laaksonen (A) – Schmidle (C)
Billich – Schäffler – Thiel
Oppolzer (A) – Thomas - Wolter

Strafminuten: 6 + 10 Schütz – 24 + 10 Edfelder
Schiedsrichter: Altmann, Hascher
Zuschauer: 2.768

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