Auf Film hereingefallen
Unbekannte betrügen Ostallgäuerin um mehrere tausend Euro

Eine Ostallgäuerin wurde um mehrere tausend Euro betrogen. (Symbolbild)
  • Eine Ostallgäuerin wurde um mehrere tausend Euro betrogen. (Symbolbild)
  • Foto: Kredite von Pixabay
  • hochgeladen von Svenja Moller

Unbekannte haben eine Ostallgäuerin um mehrere tausend Euro betrogen. Wie die Polizei berichtet, hatte die Frau im Frühsommer diesen Jahres im Internet einen Film mit dem Titel "Geldgeschenk" entdeckt. In diesem wurde von einer sterbenskranken Frau in Frankreich berichtet, die ihr Vermögen von 295.000 Euro vor ihrem bevorstehenden Tod an eine "geeignete Person" verschenken wollte.

Ostallgäuerin sollte immer wieder Geld überweisen

Die Ostallgäuerin fühlte sich angesprochen und nahm Kontakt mit der Französin auf, die einen Rechtsanwalt einschaltete, der der Ostallgäuerin die Überweisung der 295.000 Euro in Aussicht stellte. Der angebliche Anwalt gaukelte der Frau zunächst vor, dass sie 180 Euro für die entsprechende Spendenurkunde auf ein französisches Bankkonto überweisen müsse. Das tat die gutgläubige Frau. Mit der Zustellung des Zertifikats, das sie als Beschenkte auswies, kam die nächste Geldforderung. Für die Zustellung sollte die Ostallgäuerin 350 Euro bezahlen. Sie überwies das Geld. danach sollte sie auch eine Aktivierungsgebühr bezahlen, um die 295.000 Euro zu bekommen.

Nachdem die Frau insgesamt mehrere tausend Euro noch Frankreich überwiesen hatte und wieder 1.800 Euro für die Zustellung einer Geldkarte zahlen sollte, wurde sie misstrauisch und wandte sich an die Polizei Kaufbeuren.

Sterbenskranke Frau existiert nicht

Im Rahmen der Ermittlungen konnte geklärt werden, dass die ihren nahen Tod "vorspielende" Frau nicht existent ist und sowohl der Film als auch die Kontakte zwischen der Geschädigten und dem Rechtsanwalt durch unbekannte Personen aus einem westafrikanischen Land eingestellt bzw. geführt wurden. Bislang gibt es keine weiteren Hinweise zu den Transaktionen und Unternehmen in Frankreich. Der Sachverhalt wird nun der Staatsanwaltschaft Kempten vorgelegt.

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