Keine tödlichen Unfälle
Sicherheitsgespräch in Kaufbeuren: Polizei warnt vor Betrügern

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Polizeipräsident Werner Strößner
  • Oberbürgermeister Stefan Bosse und Polizeipräsident Werner Strößner
  • Foto: Stadt Kaufbeuren
  • hochgeladen von Eileen Schwaninger

Im Rahmen des alljährlich stattfindenden Sicherheitsgesprächs zwischen dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West und der Stadt Kaufbeuren trafen sich am 1. Juli 2020 die Vertreter von Stadt und Polizei im Rathaus Kaufbeuren.

Oberbürgermeister Stefan Bosse und Polizeipräsident Werner Strößner thematisierten hierbei zusammen mit den Referats- und Abteilungsleitern der Stadtverwaltung sowie den Vertretern der örtlichen Polizeidienststellen die regionale Sicherheitslage, die Bekämpfung des sogenannten Callcenter-Betrugs sowie die örtliche Verkehrsstatistik.

Weniger Straftaten

Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Zahl der Straftaten um rund 500 Fälle und damit um fast 19 Prozent gesenkt werden. Einen Anstieg habe man zwar im Bereich der Rauschgiftkriminalität verzeichnen müssen. Dies lässt sich jedoch auf die konsequente Polizeiarbeit in diesem Bereich zurückführen. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote um 2,5 Prozent auf knapp 72 Prozent und liegt damit deutlich über dem gesamtbayerischen Niveau. „Die Kaufbeurer Bürger leben in einer der sichersten Regionen Deutschlands“, so Polizeipräsident Werner Strößner.

Warnung vor Callcenter-Betrug

Gleichzeitig warnte er jedoch vor dem Phänomen des sogenannten Callcenter-Betrugs, insbesondere durch betrügerische Anrufe durch falsche Polizeibeamte oder in Bezug auf falsche Gewinnversprechen. Zwar waren die Täter bei über 2.500 registrierten Taten im gesamten Präsidiumsbereich in nicht einmal einem Prozent erfolgreich. Jedoch nimmt die Zahl der Anrufe immer noch zu. „Die Polizei selbst ruft niemals unter der Telefonnummer 110 an. Seien Sie in einem gesunden Maße misstrauisch und sensibilisieren Sie auch Ihr Umfeld“, mahnte der Polizeipräsident.

Keine Verkehrstoten

Im Verkehrsbereich stieg die Zahl der Unfälle leicht an. Erfreulicherweise war jedoch kein Toter zu beklagen. Allerdings wurden bei rund 1.300 Unfällen 268 Personen verletzt, 38 davon schwer. Als Hauptunfallursachen nannte die Polizei mangelnden Sicherheitsabstand, nicht angepasste Geschwindigkeit sowie fehlende Aufmerksamkeit, insbesondere durch die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer.

Bosse lobt Zusammenarbeit

Abschließend lobte Oberbürgermeister Stefan Bosse die stets gute Zusammenarbeit mit der Polizei. „Gerade während der letzten Wochen ist uns ein gemeinsames, von gegenseitigem Verständnis geprägtes Handeln im Hinblick auf die Umsetzung der Regelungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gelungen. Die Sicherheit und Gesunderhaltung der Bürgerinnen und Bürger waren uns hierbei stets das oberste Gebot“, so der Oberbürgermeister.

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