Sicherheitslage
Sicherheitsgespräch des PP Schwaben SüdWest mit dem Landratsamt Ostallgäu

Am vergangenen Dienstag, 16.05.2017, trafen sich Landrätin Maria Rita Zinnecker und Polizeipräsident Werner Strößner mit den Dienstellenleitern der Polizei und den im Landratsamt für die Öffentliche Sicherheit Verantwortlichen zum alljährlichen Sicherheitsgespräch.

Bei der Darstellung der Sicherheitslage im Landkreis Ostallgäu hob Polizeipräsident Strößner hervor, dass – entgegen dem Trend – die Kriminalitätsrate im Landkreis Ostallgäu im Vergleich zum Vorjahr um weitere 3,8 % gesunken ist (3.077 je 100.000 Einwohner).

Da die Kriminalitätsrate im Polizeipräsidium (4.498) trotz eines leichten Anstiegs noch deutlich unter dem bayerischen Wert (6.871) liegt, kann der Landkreis Ostallgäu durchaus als einer der sichersten Landkreise in Bayern, wenn nicht gar in ganz Deutschland bezeichnet werden.

Positiv konnte auch festgestellt werden, dass bei den vergleichsweise wenigen Straftaten pro Einwohner auch die Aufklärungsquote der einzelnen Polizeidienststellen mit rund 70 % hoch ist.

Ein wichtiges Thema des Sicherheitsgesprächs waren auch in diesem Jahr Wohnungseinbrüche, die im Präsidiumsbereich gestiegen sind. Auch, wenn sich die Täter mittlerweile den Wohngegenden anpassen, ist es für die Verhinderung oder Aufklärung von Wohnungseinbrüchen sehr wichtig, dass die Anwohner verdächtige Beobachtungen der Polizei melden.

Insbesondere wegen der Verletzung der Privatsphäre wirken diese Taten, neben dem materiellen Schaden, nachhaltig auf das Sicherheitsgefühl der Betroffenen. Zur Prävention bietet die Polizei Beratung zu technische Möglichkeiten zur Vermeidung von Einbrüchen an.

Weitere Themen waren der Sachstand und die Zusammenarbeit im Asylbereich, die Parksituation rund um den Forggensee und die Zusammenarbeit bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen.

Das Landratsamt berichtete über die ersten Erfahrungen mit dem Digitalfunk, der im Landkreis Ostallgäu seit dem 15.03.2017 im vorläufigen Regelbetrieb ist. D.h. die Feuerwehren und der Katastrophenschutz im Landkreis wickeln den gesamten Sprechfunk über den Digitalfunk ab; für die Alarmierung und als Rückfallebene wird das bisherige Funknetz aber noch weiterbetrieben.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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