Seniorinnen reagieren richtig
Mehrere Betrugsfälle im Ostallgäu: Mann verliert 450 Euro

Polizei (Symbolbild)

Im Ostallgäu vermelden die zuständigen Polizeibehörden gleich mehrere Betrugsfälle. Dabei wurde ein Mann aus Jengen um 450 Euro betrogen. Richtig reagierten dagegen drei Seniorinnen, die von einem Telefon-Betrüger kontaktiert wurden. Die Fälle in der Übersicht:

Mann in Jengen um 450 Euro betrogen

450 Euro muss ein Mann abschreiben, der das Geld auf ein spanisches Konto überwiesen hatte, um über das Internet eine Betonmischschaufel zu erwerben. Es hätte den Mann stutzig machen sollen, dass der Verkäufer angeblich in Deutschland sitzt, aber ein Konto in Spanien hat. Der Käufer war sich auch sicher, die Personalien des Verkäufers zu haben, da dieser ihm ein Foto seines Ausweises geschickt hatte. Nur war es halt nicht das Ausweisfoto des Täters, sondern eines unbeteiligten Dritten, der irgendwann mal ein Foto seines Ausweises an einen Unbekannten verschickt hat.

Die Polizei warnt immer wieder davor, dass Identitäten im Internet nicht überprüft werden können und man daher immer ein gesundes Misstrauen an den Tag legen sollte.

Betrügerische Telefonanrufe bei Seniorinnen in Füssen, Pfronten und Lechbruck

Am Abend des 17. Juni meldeten innerhalb von wenigen Stunden drei ältere Damen über den Notruf der Polizei, dass sie soeben von falschen Polizeibeamten mit unterdrückter Telefonnummer angerufen worden waren. Den Seniorinnen kam die übliche Geschichte, dass in der Nähe Einbrecher festgenommen worden wären, jedoch noch einige frei herumlaufen würden, komisch vor und legten einfach auf. Die Damen haben sehr gut reagiert. Schaden entstand keiner.

Versuchter Betrug in Lamerdingen 

Nicht auf die Betrüger hereingefallen ist ein 38-jähriger Mann, der seinen Wohnwagen im Internet zum Kauf angeboten hatte. Ein Interessent wollte den Wohnwagen kaufen und ihn durch eine Spedition abholen lassen. Der Verkäufer erhielt daraufhin eine E-Mail von der angeblichen Bank des Käufers, dass dieser den Kaufpreis und die Kosten für die Spedition bereits hinterlegt hat. Der Verkäufer sollte daraufhin im Voraus die Spedition bezahlen und dazu 490 Euro auf ein italienisches Konto überweisen. Dies kam dem Mann jedoch verdächtig vor und er ließ es bleiben. Das war auch gut, denn es handelt sich hier um eine bekannte Masche, bei der die Täter gar nicht an der Ware, sondern nur an dieser Zahlung interessiert sind.

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