Personengruppe schlägt zwei Menschen nieder
Brutale Überfälle in Neugablonz: Spezialeinheit nimmt drei Männer fest

Polizei (Symbolbild)

Am Mittwoch hat die Kriminalpolizei Kaufbeuren drei Männer im Alter von 19 bis 20 Jahren festgenommen. Vor etwa einer Woche (20. Januar) sollen die Männer zwei Überfälle in Neugablonz begangen haben. Ein 20-Jähriger war bei einem der Überfälle schwer verletzt worden, befindet sich laut Polizei aber nicht in Lebensgefahr. Bei der Verhaftung der Männer waren auch Spezialeinheiten und der Operative Ergänzungsdienst Kempten im Einsatz. 

Täter treten auf am Boden liegenden Jugendlichen ein

Der erste Überfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 19:45 Uhr im Fichtenwege. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand sollen die drei Männer dort einen 16-jährigen Jugendlichen auf offener Straße niedergeschlagen und ihn am Boden liegend mit Stiefeln getreten haben. Einer der Täter soll dem Jugendlichen anschließend das Handy geklaut haben. 

Auf 20-Jährigen eingestochen

Der zweite Übergriff fand eine halbe Stunde später in der Sudetenstraße und im Blattneiweg statt. Die Täter sprachen zunächst einen 20-jährigen Mann auf einem Parkplatz in der Sudetenstraße an. Laut Polizei attackierten die Täter den 20-Jährigen auch körperlich. Das Opfer der Attacke floh daraufhin in Richtung Blattneiweg. Dort brachten zwei der Täter den 20-Jährigen zu Boden und schlugen auf ihn ein. Außerdem stach einer der Täter mit einem stumpfen Gegenstand mehrfach auf den Mann ein. Nach Angaben der Polizei verhinderte ein Zeuge, dass die Tortur weiterging. Der 20-Jährige wurde bei dem Angriff schwer verletzt. 

Täter befinden sich in Untersuchungshaft

Den Festgenommenen wird nun versuchter Totschlag, schwerer Raub und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Die Tatverdächtigen befinden sich momentan in Untersuchungshaft. Bei der Festnahme stellte die Polizei nach eigenen Angaben diverse Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden. Die weiteren Ermittlungen der Kripo Kaufbeuren zur Aufklärung der Hintergründe der Taten dauern an.

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