Verkehr
Zufahrt behindert Firma in Eggenthal

Fast 50 Jahre ist das Kunststoffwerk Mitschke schon in Eggenthal und inzwischen der größte Arbeitgeber im Ort. Doch die einzige Zufahrt zu dem Betrieb ist ein Nadelöhr: Denn von der Kreisstraße biegt nur eine kleine Straße ab und führt dabei über eine alte schmale Brücke über den Mühlbach. Seit 20 Jahren versucht das Unternehmen, diesen Zustand zu ändern, doch ohne Erfolg:'Wir haben wenig Unterstützung von der Gemeinde bekommen und fühlen uns vernachlässigt', meint Geschäftsführer Andreas Mitschke.

Bereits unter den Altbürgermeistern Franz Reiber und Hugo Greisel habe die Firma Bauanträge gestellt, doch nichts sei passiert, so Mitschke weiter.

Dabei sei eine Änderung dringend notwendig: 150 Mitarbeiter habe das Unternehmen. Täglich seien rund 230 Autos und 30 Lastwagen auf der engen Zufahrt unterwegs, um die Firma zu erreichen, erläutert der Geschäftsführer.

Schließlich habe das Unternehmen auch einen eigenen Fuhrpark, um seine Kunststoffteile national und international auszuliefern. Doch für die Entwicklung des Geschäftes sei es nötig, den Standort zu erweitern. Das aber sei mit der vorhandenen Zufahrt unmöglich, betont er.

In der Gemeinde ist das Problem bekannt, schließlich seien die Lastwagen nicht zu übersehen, wenn sie von der Kreisstraße kommen und über die schmale Brücke in die enge Zufahrt zur Firma rangieren.

Aber Bürgermeister Harald Polzer verweist darauf, dass in den vergangenen vier Jahren – seitdem ist er im Amt – kein entsprechender Bauantrag gestellt worden sei.

Aber auch ihm seien Pläne von Umgehungsstraßen bekannt: Zum einen im Süden der Gemeinde zwischen Eggenthal und Schleifmühle und zum anderen im Nordosten der Gemeinde.

Dort wurde an der Kreisstraße 3, die von Baisweil herführt, eine Abzweigung am Neubaugebiet Mitterfeld vorbei zu dem Unternehmen geplant. Vermutlich scheiterten die Pläne damals an Grundstücksfragen.

Beide Seiten für Gespräche offen

Der Bürgermeister will sich nun weiter mit dem Thema beschäftigen. Ein erstes unverbindliches Gespräch mit der Firma habe schon stattgefunden.

Auch Mitschke ist für Gespräche offen – schließlich wolle er die Planungen für die Zukunft der Firma vorantreiben. Sollten sich die beiden Seiten annähern, will Polzer das Thema im Gemeinderat diskutieren lassen.

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