Integration
Warum die Kaufbeurer Papierfabrik auf einen Flüchtling als Lehrling setzt

Salim Bayat arbeitet seit mehreren Monaten in der Kaufbeurer Papierfabrik. Im September beginnt seine Ausbildung zum Papiertechnologen.
  • Salim Bayat arbeitet seit mehreren Monaten in der Kaufbeurer Papierfabrik. Im September beginnt seine Ausbildung zum Papiertechnologen.
  • Foto: Mathias Wild
  • hochgeladen von Holger Mock

Viele Unternehmer sind verärgert. Flüchtlinge, die sich beruflich bewähren und ihr eigenes Geld verdienen, laufen noch immer Gefahr, von heute auf morgen abgeschoben zu werden. In Zeiten des Fachkräftemangels trifft das die Betriebe auch selbst. Verwaiste Arbeitsplätze gibt es auch in Unternehmen in unserer Region.

Arbeitgeber gehen nun dazu über, Asylbewerber möglichst schnell mit Ausbildungsverträgen auszustatten, um eine drohende Abschiebung zu verhindern. „Uns war die Dramatik erst gar nicht bewusst“, sagt der Leiter der Kaufbeurer Papierfabrik, Martin Bergner. Dort hat nun der 30-jährige Afghane Salim Bayat einen Vertrag unterschrieben, um im September seine Ausbildung zum Papiertechnologen zu beginnen.

Warum ein Ausbildungsvertrag vor Abschiebung schützen kann, lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 03.04.2019.

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