Gemeinderat
Von neuen Straßenlampen bis zum Kindergarten - Stöttwanger fällen zahlreiche Entscheidungen

Ein breites Spektrum an Tagesordnungspunkten hatten die Stöttwanger Gemeinderäte bei ihrer jüngsten Sitzung abzuarbeiten. Einstimmig befürwortete der Rat unter anderem als Mitglied des Schulverbandes Germaringen, dass die Hauptschule das Prädikat «Mittelschule» bekommen soll.

Nach umfangreichen Straßenbauarbeiten in Reichenbach ist die Straßenbeleuchtung, bestehend aus drei Leuchten, wieder anzubringen. Die bisherige Form der Aufhängung zwischen zwei Häusern kommt nach einem Kostenvoranschlag der Lechwerke aber viel teurer als die Aufstellung von Laternenmasten, die mit 4700 Euro zu Buche schlagen würden. Eine rege Diskussion gab es im Rat über die Stromversorgung, die jeweils separat an die Masten geführt werden soll. Einige Gemeinderäte bevorzugen Anschlüsse via Erdkabel. Aus Kostengründen stimmten sie aber dem von Bürgermeister Richard Ficker vorgetragenen Kostenvoranschlag zu.

Im Hinblick auf den Energieverbrauch wurde beschlossen, dass ein weiterer Kostenvoranschlag eingeholt werden soll, damit anstelle der heute üblichen Leuchten modernere LED-Lampen eingebaut werden können.

Einstimmig billigte der Gemeinderat den Vertrag mit dem Landratsamt Ostallgäu über die Kostenbeteiligung des Landkreises an der Straßenentwässerung in Reichenbach. Die Gemeinde erhält demzufolge für die 228 Meter Kreisstraße einen Zuschuss von 30000 Euro.

Ebenso einstimmig legte der Gemeinderat fest, dass in Linden für die Burgstraße, die Ritterstraße und die Kirchbergstraße eine dauerhafte Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Kilometern pro Stunde eingerichtet wird. Anlieger hatten sich wiederholt wegen eines Tempolimits in diesen engen und unübersichtlichen Straßen ohne Gehweg an die Gemeinde gewandt.

Der Gemeinderat sprach sich im Zuge der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange einstimmig für den geplanten Bau einer Käserei am südlichen Ortsausgang von Frankenhofen aus.

Ludwig Merk stellte dem Gemeinderat in einer Auflistung die Kosten des Kindergartenbetriebes St. Gordian und Epimach seit dem Jahr 2004 vor und erläuterte, wie die Fehlbeträge in diesen Jahren von 31000 Euro auf nunmehr 52500 Euro jährlich angestiegen sind. 80 Prozent dieser Kosten trägt die Gemeinde. Merk regte an, das Gespräch mit der Diözese zu suchen und die seit 1991 bestehende Vereinbarung zu aktualisieren.

Bürgermeister Ficker informierte den Gemeinderat zudem, dass die Arbeiten am Hochwasserrückhaltebecken in Thalhofen etwa im November dieses Jahres abgeschlossen sein sollen. Der Dammbau am Krebsgraben wird Mitte Mai ausgeschrieben und könne ebenfalls bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. (kau)

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