Ausweisung
Vogelwiese in Westendorf soll bald bebaut werden

Aufs Tempo drückt die Gemeinde Westendorf im baurechtlichen Genehmigungsverfahren für ein kleines Neubaugebiet an der Blonhofener Straße. Die 'Vogelwiese' soll Platz für sieben Häuser bieten und den Bedarf an Baugrundstücken aus dem Ort decken. Die Erschließungsarbeiten sollen noch heuer beginnen. Bei der 'vorgezogenen Bürgerbeteiligung' (ein zeitsparender Verfahrensschritt) im Bürgerhaus 'Alpenblick' wurden allerdings auch Klagen über das Tempo der Gemeindeverwaltung laut.

Manchem Anlieger der benachbarten Herbststraße geht die Planung generell 'viel zu schnell' vonstatten, andere würden gern einen schmalen Streifen der 'Vogelwiese' erwerben, um den Abstand zu den neuen Häuser zu vergrößern. In diesem Fall, so Bürgermeister Erich Negele, müssten für die neu erworbenen Grundstücksflächen aber auch anteilig Erschließungskosten für die 'Vogelwiese' mit übernommen werden.

Der Rohbau steht, die Zimmerer-Arbeiten sind erledigt und auch das Dach für den Anbau ans Schützenheim ist dicht: Die großzügige Erweiterung des Westendorfer Bürgerhauses 'Alpenblick' geht zügig voran, alle Arbeiten liegen im Zeitplan.

Fast noch wichtiger ist Bürgermeister Erich Negele aber, dass bei allen bisher vergebenen Gewerken der Kostenrahmen eingehalten und in vielen Fällen sogar unterschritten wird. Demnächst wird sich der Bauausschuss des Gemeinderates bei einer Baustellenbegehung eingehender über den Fortgang des Millionenprojekts informieren. Wie mehrfach berichtet, soll mit der Erweiterung des Alpenblicks die Trainingssituation der Westendorfer Ringer verbessert- und generell mehr Platz für die Vereine aus Westendorf und Dösingen geschaffen werden.

Grummeln, Kopfschütteln

Mit einer Mischung aus lautem Grummeln, Kopfschütteln und stiller Empörung wurde im Westendorfer Gemeinderat die Antwort der Diözese Augsburg auf den Brandbrief an Bischof Konrad Zdarsa aufgenommen, in dem die Westendorfer zusammen mit sieben Nachbargemeinden ihre Sorge um das kirchliche Leben in den Dörfern nach der Pastoralreform geäußert hatten. Das von einem Mitarbeiter des Bischofs verfasste Antwortschreiben verteidigt den Standpunkt der Diözese, akzeptiert die Sorgen der Gemeindevertreter allerdings nur als Katholiken und verbittet sich gleichzeitig jegliche Einmischung von politischer Seite in kirchliche Angelegenheiten – was nicht nur Bürgermeister Negele sauer aufstößt.

Nun wird überlegt, das Antwortschreiben aus Augsburg über die Internetseit der Gemeinde allen interessierten Bürgern zugänglich zu machen. (ofr)

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