Prozess
Vater misshandelt Familie im Ostallgäu 20 Jahre lang: Freiheitsstrafe

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Zunächst bestritt der Angeklagte vor dem Kaufbeurer Amtsgericht, seine Familie über fast zwei Jahrzehnte hinweg schwer misshandelt zu haben. Doch es zeichnete sich schnell ab, dass er damit nicht durchkommen würde. Er gestand und wurde schließlich zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Zum Zeitpunkt der Taten lebte die Familie im Ostallgäu.

Mit einer Verschwörungstheorie wollte sich der 62-Jährige zunächst herauswinden. Seine Noch-Ehefrau, seine drei Töchter und sein Sohn hätten alles erfunden, weil sie es auf sein Haus abgesehen hätten. Insgesamt 13 Taten – Misshandlungen und gefährliche Körperverletzungen – wurden dem gebürtigen Tunesier zur Last gelegt. Zwischen dem Jahr 2000 und Oktober 2017 hatte er immer wieder zugeschlagen – „mit allem, was gerade griffbereit war“, wie eine Tochter dem Gericht schilderte.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 11.04.2019.

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Autor:

Katharina Gsöll aus Kempten

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