Haushalt
Straße von Friesenried nach Aschthal wird saniert

Schon seit vorigem Jahr beschäftigt sich der Gemeinderat Friesenried mit der Sanierung der Verbindungsstraße nach Aschthal. Bald sollen die Schlaglöcher und das marode Bankett der Vergangenheit angehören. Der Gemeinderat vergab die Sanierung des Verkehrsweges und der Zufahrt zum Friesenrieder Friedhof an eine Marktoberdorfer Baufirma.

Die Auftragsvergabe hatte sich verzögert, da die Gemeinde und die Anlieger uneins über die Finanzierung waren. Nun übernimmt die Kommune die Kosten: Der Auftrag für die vergebenen Arbeiten werde rund 21 000 Euro kosten, erklärte Bürgermeister Bernhard Huber. Zudem will er noch nachverhandeln, ob in dem Rahmen auch die Romatsrieder Straße von der Firma saniert werden kann. Die Anlieger der Straße nach Aschthal bleiben bei den Arbeiten außen vor. Sie könnten jedoch während der Bauphase auf eigene Kosten ihre Zufahrten sanieren lassen. Die Arbeiten sollen im September begonnen und abgeschlossen werden.

Für die Straßenarbeiten hat der Gemeinderat 30 000 Euro in den Haushalt eingestellt – und den verabschiedete er einstimmig. VG-Geschäftsstellenleiter Albert Wölfle präsentierte dabei durchaus ansprechende Zahlen (siehe Infokasten). Zwar sank der Gesamthaushalt auf 2,362 Millionen Euro, dennoch kann die Gemeinde ihre Schulden reduzieren. Im Verwaltungshaushalt (knapp 1,8 Mio.) steigen sowohl die Einnahmen als auch die Ausgaben. 'Da jedoch der Zuwachs bei den Einnahmen im Vergleich zu den Ausgaben hoher ausfällt, weist auch die Zuführung an den Vermögenshaushalt erneut wie auch im Vorjahr einen Zuwachs aus', so Wölfle.

Dazu trage insbesondere die 'sehr erfreuliche' Einkommensteuer (560 000 Euro) bei. Zudem nimmt die Gemeinde mehr durch die Einspeisevergütung für ihre Fotovoltaikanlagen ein – doch bei momentan 65 500 Euro sei damit erst mal das Ende der Fahnenstange erreicht.

Bei den Ausgaben war die Kreisumlage zwar der größte Posten, doch für die Kostensteigerung sorgten dort verschiedene Bereiche. Dennoch könnten rund 230 000 Euro an den Vermögenshaushalt (0,57 Mio. Euro) überführt werden. Dort erwartet die Gemeinde zudem noch eine erhöhte Investionsausweisung vom Staat und Geld durch den Verkauf von Baugrundstücken. Damit soll vor allem der Hochbehälterbau für die Wasserversorgung Salenwang bezahlt werden.

Die größte Investition taucht hingegen nicht im Plan auf: Die Hochwasserschutzmaßnahme Blöcktach für 3,9 Mio. Euro wird nämlich von der halbstaatlichen BayernGrund vorfinanziert und ist deshalb aus dem Haushalt ausgeklammert. Die Gemeinde ging diesen Weg, um nicht durch verzögerte Zuschüsse des Freistaates in eine finanzielle Bredouille zu kommen und kurzfristige Kredite aufnehmen zu müssen. Nach Abschluss der Bauarbeiten und Verrechnung aller Zuschüsse kann die abzuzahlende Restsumme wieder in den Haushalt übernommen werden, erläutert Wölfle. Auch das von der Gemeinde geplante Energiekonzept wurde bislang nur mit 10 000 Euro für die Planung in den Etat eingestellt. Da werde aber noch Einiges auf die Kommune zukommen, meinte Huber.

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