Oldschool für Nachhaltigkeit
Stoff- statt Einwegwindeln: Zwei Mütter aus dem Allgäu sind "Stoffwindel-Beraterinnen"

Zwei Allgäuer Mütter klären werdende Eltern zum Thema Stoffwindeln auf.
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  • Zwei Allgäuer Mütter klären werdende Eltern zum Thema Stoffwindeln auf.
  • Foto: Andrea Riedler/ Franziska Barnsteiner
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Mit was für Windeln wickeln wir eigentlich unser Baby? Das ist eine Frage, mit der sich angehende Eltern beschäftigen müssen. Meistens greifen sie dann zu einfachen handelsüblichen Einwegwindeln. Doch die sind nicht wirklich nachhaltig. Aus diesem Grund beraten zwei Mamas aus dem Allgäu werdende Eltern über Stoffwindeln.  

"Stofffiedle-Allgäu"

Andrea Riedler (26) und Franziska Barnsteiner (27) heißen die beiden Mütter, die ursprünglich aus Kaufbeuren kommen. Aus eigener Erfahrung wickeln sie ihre Kinder mit Stoffwindeln.

Zwei Allgäuer Mütter klären werdende Eltern zum Thema Stoffwindeln auf.
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Und nicht nur das: Inzwischen haben die beiden Mamas sogar ein Unternehmen namens "Stofffiedle-Allgäu" gegründet, mit dem sie weitere Eltern von Stoffwindeln überzeugen möchten. "Wir fanden es schade, dass es im Allgäu dafür kaum Anlaufstellen gab", sagt Andrea Riedler gegenüber all-in.de. Deshalb bieten Riedler und Barnsteiner nun selbst Stoffwindelberatungen im Allgäu an und vermieten sogar Stoffwindeln, damit Eltern sie ausprobieren können. Auf lange Sicht möchten die beiden Mamas dann gerne ein Fachgeschäft für Stoffwindeln eröffnen. 

Zwei Allgäuer Mütter klären werdende Eltern zum Thema Stoffwindeln auf.
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Wichtigster Punkt: Nachhaltiger als Einwegwindeln

Als die beiden Mütter zu Beginn ihres Elterndaseins Stoffwindeln ausprobiert hatten, waren sie begeistert. Der wichtigste Punkt, der für Stoffwindeln spricht, ist natürlich die Nachhaltigkeit. "Sie sind allerdings auf Dauer auch wesentlich günstiger als Einwegwindeln. Auch wenn man noch weitere Kinder bekommt", erklärt Riedler. Zudem sind sie laut der "Stoffwindelberaterin" besser für die Haut der Kinder. Dafür machen Stoffwindeln ein wenig mehr Arbeit, weil man sie waschen muss. "Man muss sich natürlich etwas einarbeiten und informieren", meint sie. 

"Stoffwindel-Akademie" absolviert

 Doch bevor die beiden Mütter anderen Eltern bei der Windel-Entscheidung helfen konnten, mussten sie sich erst einmal selbst informieren. Deshalb haben sie Anfang des Jahres eine Ausbildung zur "Stoffwindelberaterin" bei der sogenannten "Stoffwindel-Akademie" abgeschlossen. Das sind zwar keine geschützten Begriffe, jedoch ist die Ausbildung offiziell anerkannt, zum Beispiel für Hebammen. "Wir wollten fundiertes Wissen und haben uns deshalb über Online-Kurse bei einer Frau aus Berlin informiert, die eine Bachelorarbeit über das Thema geschrieben hat", erzählt Riedler. Im Anschluss an die Kurse gab es dann online eine Abschlussprüfung. 

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Stoffwindeln zu vermieten

Neben der Beratung bieten Riedler und Barnsteiner, unabhängig von einem Shop oder Ähnlichem, interessierten Eltern auch Mietpakete mit Stoffwindeln an. Es gibt zwei Pakete: "Wir vermieten zum einen Neugeborenenmietpakete mit einer Mietdauer von 4-12 Wochen. Zum anderen vermieten wir ein Testpaket mit One-Size-Windeln, die für Kinder ab ca. 3 Monaten bis zum Trockenwerden geeignet sind", erklärt Andrea Riedler.

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