Staatsstraße
Stiefenhofen beteiligt sich am Ausbau und schafft Gehweg

Die Staatsstraße 2005 zwischen Harbatshofen und Stiefenhofen ist Teil der Verbindung zwischen Isny und Oberstaufen, wird aber auch von vielen Urlaubern und Ausflüglern als alternative Anfahrt in den Bregenzerwald genutzt. Entsprechend viel befahren ist die Straße - und sie ist, wie Stiefenhofens Bürgermeister Anton Wolf in der Gemeinderatssitzung feststellte, «in einem katastrophalen Zustand». Im Spätsommer nun steht eine Sanierung an. Und diese Gelegenheit nutzt die Gemeinde, die Lage im Ortsteil Holzleute, durch den Staatsstraße führt, zu entschärfen.

Auf einen grundlegenden Ausbau der Staatsstraße hatte die Gemeinde lange gehofft. Insbesondere im Bereich der << Steig >> wäre nach Ansicht des Bürgermeisters eine neue Trasse sinnvoll. Doch dazu kommt es seiner Einschätzung nach << in den nächsten 15 bis 20 Jahren >> nicht. Denn das Staatliche Bauamt in Kempten will die Straße im Spätsommer abfräsen und neu asphaltieren. Diese << Behelfslösung >> dürfte nach Ansicht des Rathauschefs aber dann für viele Jahre die letzte Investition an der Straße sein. Umso mehr ein Grund für ihn, im Bereich des Ortsteils Holzleute auf eine Lösung der dortigen Probleme zu drängen.

Zwischen Stiefenhofen und Holzleute war im Vorjahr ein Geh- und Radweg gebaut worden, der jedoch dort endet. Im Ortsteil selbst gibt es nur einen kurzen Gehweg. Das will die Gemeinde ändern und insbesondere den Schulkindern das Erreichen der beiden Bushaltestellen auf einem sicheren Gehweg ermöglichen. Zwei Varianten dafür hat Wolf in den vorigen Wochen mit dem Staatlichen Bauamt besprochen, für eine entschied sich jetzt der Gemeinderat einstimmig.

Danach wird aus Richtung Stiefenhofen die Rechtskurve ausgebaut, sodass für jede Fahrtrichtung die Straße 3,75 Meter breit sein wird. Gleichzeitig wird am Ende des bestehenden Gehweges eine Querungshilfe in die Fahrbahnmitte gebaut. Neu gebaut wird auf der südlichen Seite ein 1,50 Meter breiter Gehweg zur Bushaltestelle.

Um die Fahrbahn zu verlegen und zu verbreitern, müssen ein Tobel aufgefüllt sowie Versorgungsleitungen neu trassiert werden. An den Kosten muss sich die Gemeinde beteiligen: << Die Erreichbarkeit von Bushaltestellen ist Sache der Gemeinde >>, so Wolf. Ein definitiver Betrag sei noch nicht bekannt. Mit rund 30000 Euro sei zu rechnen.

Beginnen will das Bauamt in der letzten Woche der Sommerferien. Dabei wird die Staatsstraße voll gesperrt. Der Schulbusverkehr wird in den ersten zwei bis drei Wochen nach den Ferien über Ober- und Unterthalhofen umgeleitet.

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