Gemeinderat
Spedition erweitert erneut

Das Gewerbe in Biessenhofen erfährt einen weiteren Aufschwung, was die Erweiterung des «Gewerbeparks Altdorf» und die Aufstellung eines Bebauungsplans «Gewerbegebiet Altdorf-Nord» erforderlich macht. Des Weiteren beschäftigte sich der Gemeinderat Biessenhofen bei seiner jüngsten Sitzung mit der Erhöhung der Gebühren für die Entwässerung und mit der Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit.

Die Firma Spedition Ansorge plant den Bau einer weiteren Halle im Gewerbepark Altdorf südlich der Verbindungsstraße Altdorf-Kreen. Die Zufahrt soll über das bestehende Firmengelände führen. Die Aufstellung für die vierte Erweiterung des Bebauungsplans «Gewerbepark Altdorf» mit einer Fläche von circa 1,7 Hektar wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Da die Halle bereits Mitte des Jahres 2011 fertiggestellt sein soll, finden in circa zwei Wochen die frühzeitige Behördenbeteiligung und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit bei einer Versammlung statt.

Die Firma Präzisionstechnik Haf aus Marktoberdorf möchte ihren Betrieb in den im Flächennutzungsplan als Gewerbefläche ausgewiesenen Bereich im Norden von Altdorf ansiedeln. Mit dem Bebauungsplan «Gewerbegebiet Altdorf-Nord» werden das bestehende Gewerbe rund um die Spedition Wöstemeier und eine Erweiterungsfläche überplant. Als nicht unproblematisch sahen die Gemeinderäte die Zufahrt von der B16 auf die Mühlenstraße mit dem jetzt schon bestehenden hohen Unfallrisiko beim Abbiegen. Laut Straßenbauamt Kempten sei in diesem Bereich aber kein Tempolimit möglich, berichtete Bürgermeister Wolfgang Eurisch. Möglich erscheine ein Hinweisschild nach dem Kreisverkehr.

Unter Maßgabe, dass die problematische Verkehrssituation nochmals mit dem Planer erläutert wird, beschloss der Gemeinderat die Aufstellung des Bebauungsplans mit vier Gegenstimmen.

Eurisch erläuterte in einem weiteren Punkt die beratenden Aufgaben der Fachstelle zur Vermeidung von Obdachlosigkeit, die in einem Förderprojekt für ein Jahr im Landkreis Ostallgäu tätig war. Die unter der Trägerschaft der Herzogsägmühle stehende Stelle soll nun durch solidarische Finanzierung der Ostallgäuer Gemeinden weitergeführt werden. Hierfür ist eine Kostenbeteiligung von 24 Cent je Einwohner, für die Gemeinde Biessenhofen rund 1000 Euro, zu leisten. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Beteiligung für ein Jahr.

Kanalgebühr neu kalkuliert

Derzeit ist ein Büro mit der Kalkulation der Gebühren für die Entwässerung der Gemeinde beauftragt. Mit konkreten Ergebnissen wird im ersten Quartal des kommenden Jahres gerechnet. Um dann rückwirkend zum 1. Januar 2011 eine Änderung der Gebühren beschließen zu können, fasste der Gemeinderat jetzt einen Beschluss. (is)

 

Biessenhofen ist ein begehrter Gewerbestandort: Innerhalb weniger Jahre steht bei der Spedition Ansorge im Gewerbepark Altdorf zum zweiten Mal eine Erweiterung an. Der Neubau entsteht südlich der Gemeindeverbindungsstraße nach Kreen. Foto: Heinz Budjarek

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