Fasching im Allgäu
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Jubiläumsball
Saskaler Armee aus Neugablonz feiert ausgiebig 100-jähriges Bestehen

Auch im hundertsten Jahr ihres Bestehens schlug die glorreiche Neugablonzer Saskaler Armee wieder eine Schlacht: Sie kämpfte beim Jubiläumsball siegreich gegen Langeweile und schlechte Laune. Unter Marschklängen zogen die Mannen hinter der Standarte, der Kanone und Hauptmann Roland Zasche in die voll besetzte Neugablonzer Turnhalle ein, wo sie sehnlichst von dem närrischen Volk erwartet wurden.

Kommandant Wolfgang Klemm ließ das 13. Regiment gekonnt antreten, so dass der Hauptmann einen ordentlichen Kleiderappell durchführen und die Tagesparole verkünden konnte.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Saskaler Armee hatte die Truppe der 'Gemejnen' ihrem Hauptmann eine sichtbare Überraschung vorbereitet. Der Hauptmann und die 'huchen' Soldaten kamen, wie das Publikum, in den Genuss einer hervorragenden Exerziereinheit.

Überraschend stand dann plötzlich ein VW-Käfer in der Turnhalle und das närrische Volk erfuhr, dass mit diesem Gefährt die Familie Weiß ihre Urlaubsfahrt nach Spanien antreten will. Reisegepäck, ein riesiges Gummiboot und sage und schreibe zwölf Personen, von denen vier als ausgewachsen bezeichnet werden konnten, wurden zum Erstaunen aller im VW platziert. Leider endete dieser Transport auf dem Weg in den Süden, nachdem festgestellt wurde, dass der Jüngste der Familie zuhause vergessen worden war.

Kaum machten die hervorragend aufspielenden Künstler der Tanzkapelle Espresso eine Pause, drängten vier reiselustige Pinguine in die Halle, die sich bei ihrer Polwanderung verirrt hatten und nach Neugablonz verschlagen wurden, weil es da ja so viele Po(h)le gäbe. Einer davon solle sogar wählbar sein, wobei sich die Pinguine fragten, wofür er denn stünde. Bestens betreut durch eine üppige, strohblonde Krankenschwester, machten sie sich dann wieder auf die Reise. Mit dem Augenschmaus eines Hexentanzes des Saskaler Frauenregimentes.

'Das Sexte Regiment' (unter Leitung von Petra Billig) beendete Moderator Michael Sigmund das Showprogramm der Saskaler Armee und überließ die Tanzfläche dem Narrenvolk, das diese bis in die frühen Morgenstunden auch reichlich nutzte.

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