Umfrage
Ruderatshofener Senioren wollen in der Gemeinde wohnen bleiben

Grundsätzlich fühlen sich rund 90 Prozent der älteren Ruderatshofener in der Gemeinde wohl und möchten auch später dort wohnen bleiben. Allerdings wollen sie nicht an Lebensqualität verlieren. Dazu äußerten sie bei einer Umfrage im Zuge des Seniorenkonzeptes in einigen Punkten Kritik und machten Verbesserungsvorschläge. Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Andrea Euband, hatte die Fragebögen ausgewertet. Von 550 versandten Bögen kamen 220 zurück. Damit gilt das Ergebnis als repräsentativ.

Das soziale Netzwerk ist demnach noch sehr intakt. Die Mehrheit der Befragten wird von Kindern, der Familie oder Nachbarn unterstützt oder unterstützt selbst. Diese Struktur werde sich in den kommenden Jahrzehnten ändern, darauf müsse reagiert werden, so Euband. So wurde von Bürgern aller Ortsteile der Wunsch nach einem Lebensmittelgeschäft und einer Poststelle sowie einer durchgehenden Radwegverbindung aller Ortsteile bis Marktoberdorf laut. Mehrfach wurde Interesse an einer Seniorensportgruppe und einem Seniorenstammtisch zum gemeinsamen Handarbeiten, Basteln oder Spielen geäußert. Außerdem zeige sich ein Bedarf an einer stundenweisen Betreuung für pflegebedürftige Senioren und an einem Gesprächskreis für pflegende Angehörige. In Ruderatshofen gab es Kritik wegen zu enger Gehsteige, gefährlicher Übergänge und ungenügender Beleuchtung der Hauptstraßen sowie der Friedhöfe.

Gerügt wurde auch der eingeschränkte Winterdienst in Nebenstraßen und an der Bushaltestelle.

In Apfeltrang wird ein barrierefreier Zugang zur Kirche für notwendig erachtet. Mehrfach wurde die Engstelle beim Gehweg in Höhe Anwesen Sepp bemängelt. Vielfach wurde der Wunsch nach einem regelmäßigen Seniorentreffen und dem Aufstellen von mehr Ruhebänken geäußert.

Am zufriedensten sind die Senioren in Immenhofen: Dort wurde die Problematik des befahrbaren Gehwegs in der Oberdorfer Straße angesprochen. Neben den mehrfach geäußerten Anregungen kam aus Hiemenhofen der Vorschlag für eine bessere Beleuchtung des Walburgafriedhofs sowie der östlichen Kirchentreppe in Ruderatshofen. << Die Äußerungen werden ernst genommen >>, versicherte Bürgermeister Johann Stich.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen