Bistumspläne
Ruderatshofen will künftiges Zentrum des Pfarreiverbunds sein

Das Bistum Augsburg will die Pfarreien Aitrang, Huttenwang, Ruderatshofen und Apfeltrang zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammenlegen. Dies teilte Bürgermeister Johann Stich in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Ruderatshofen mit.

Die Pfarreiengemeinschaft solle einen Pfarrer und einen pastoralen Mitarbeiter mit einer halben Stelle erhalten. Als Name der Pfarreiengemeinschaft sei Aitrang vorgeschlagen worden. Auch das Pfarrbüro soll in Aitrang angesiedelt sein, während ein Nebenbüro in Ruderatshofen möglich wäre.

Kirchenpfleger Wintergerst aus Apfeltrang habe ihn unterrichtet, so Stich weiter, dass am kommenden Montag ein Treffen aller betroffenen Pfarrgemeinderatsvorsitzenden, Kirchenpfleger, Priester und Bürgermeister stattfinden soll, um gemeinsam eine Stellungnahme an das Bistum Augsburg richten zu können.

Nach kurzer Diskussion gab der Gemeinderat Ruderatshofen dem Bürgermeister folgende Argumente mit auf den Weg zur gemeinsamen Besprechung: Aitrang sei zwar etwas größer als Ruderatshofen, dagegen sei Apfeltrang wesentlich größer als Huttenwang.

Außerdem liege Ruderatshofen in der geplanten Pfarreiengemeinschaft zentraler. Auch sei die Ruderatshofener Kirche größer als die Aitranger, um für die Gemeinschaft bei Bedarf als Gesamtkirche dienen zu können.

Der Sitz des Priesters soll von der Ausstattung des jeweiligen Pfarrhofes abhängig gemacht werden. In Ruderatshofen müsse auf jeden Fall ein Pfarrbüro bleiben. Die Sorge war groß, dass in Ruderatshofen der Sonntagsgottesdienst wegfallen könnte.

Die 'weltlichen' Themen

In der Sitzung ging es aber auch um 'weltlichere' Themen. Am Weiherweg zur Wenglinger Straße hatten sich Bürger einen Verkehrsspiegel gewünscht. Einige Gemeinderäte schauten sich inzwischen die Stelle an und befürworteten nun einen Spiegel. Der Bauhof soll ihn dort anbringen.

Auf die Frage aus dem Gemeinderat gab Bürgermeister Stich bekannt, dass für die DSL-Versorgung derzeit noch von Apfeltrang in Richtung Kaufbeuren gegraben werde. Ansonsten seien die notwendigen Tiefbaumaßnahmen abgeschlossen.

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