Übung
Rettungskräfte zu Nestlé in Biessenhofen gerufen

Ein großes Aufgebot an Feuerwehren und Rettungsdiensten wurde zur Firma Nestlé nach Biessenhofen gerufen. Der Grund für diese Aktion war aber kein Ernstfall, sondern eine Großübung im Zuge der Kälteanlagenerweiterung. In der mit Ammoniak betriebenen Anlage wurde dabei fiktiv ein Leck in den Rohrleitungen festgestellt und Alarm ausgelöst. 'Das Thema Sicherheit und Unfallprävention ist uns sehr wichtig', erzählt Gunnar Tödt, Leiter der Personalabteilung.

Einmal jährlich wird deshalb in dem 700 Mitarbeiter zählenden Betrieb eine Übung mit der werkseigenen Betriebsfeuerwehr und dem Krisenstab durchgeführt. Werksleiter Tim Keller und sein Stellvertreter Stephan Kühn sind vom gegenseitigen Lerneffekt dieser aktuellen Großübung überzeugt.

Nicht nur die eigenen Mitarbeiter seien dann für einen Ernstfall besser gerüstet, auch die hinzukommenden Feuerwehren und Rettungsdienste. Zur Großübung kamen Feuerwehrleute aus Biessenhofen, Kaufbeuren, Marktoberdorf, Altdorf, Ebenhofen und Hirschzell und rund 100 Rettungskräfte.

Insgesamt wirkte die Übung sehr real. Zunächst wurden vermisste Personen von Feuerwehrkräften in CSA-Anzügen (Chemikalienschutzanzüge) geborgen.

Auch ein eventuelles Entweichen des Gases in Richtung Wertach wurde in die Übung einbezogen. Im letzten Schritt wurde das Gas durch eine Druckluftbelüftung kontrolliert nach außen freigegeben und mit Wasser niedergeschlagen.

Da die Firma Nestlé über eine eigene Kläranlage verfüge, könne das verunreinigte Wasser laut Kreisbrandrat Markus Barnsteiner dort aufgefangen werden.

Barnsteiner überwachte die gesamte Übung genau und gab Rückmeldung, um das Handeln im Ernstfall noch zu optimieren. Gunnar Tödt zeigte sich anschließend mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden.

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