Vorhaben
Radweg soll bald fertig sein

Vor rund zwei Jahren wurde der Radweg von Eggenthal nach Romatsried gebaut. Das erfreut nicht nur die Eggenthaler, sondern auch Radtouristen, da der Weg ein fehlendes Stück auf der Wanderkarte war. Doch warum gibt es dafür noch keine Beschilderung, fragen Bürger jüngst bei der Mobilen Redaktion unserer Zeitung in Eggenthal. Darüber hinaus sind einige Landwirte verärgert, da bei den Bauarbeiten die Grenzmarkierungen entfernt wurden, weshalb sie nun nicht wissen, wo ihre Fluren beginnen oder enden.

Doch das soll sich alles ändern, versprechen die Beteiligten. Für die Beschilderung ist das Landratsamt Ostallgäu zuständig. Die Behörde ließ den Radweg bauen, da er die Wander- und Radregion Ostallgäu weiter erschließt. «Vorher war der Weg bei Eggenthal nur eine radlbare Alternative», so Pressesprecherin Susanne Kettemer. Da das Landratsamt einige solcher Projekte fördert, werden die fehlenden Schilder Schritt für Schritt angebracht. «Das blaue Verkehrsschild für den Radweg kommt also noch», betont Kettemer.

Dagegen seien die weißen Schilder für den touristischen Bereich Sache der Gemeinde. Sollten davon noch welche fehlen, müsse die Gemeinde auf das Landratsamt zukommen, erklärt Kettemer. Allerdings könne sich die Anbringung verzögern, da die Schilder in das Gesamtradkonzept für das Radwegenetz passen müssen.

Das wird jedoch öfter aktualisiert: So wurde kürzlich bei Unterthingau ein weiteres Stück Weg hinzugefügt, erläutert die Pressesprecherin.

Dagegen sind die Grenzmarkierungen am Radweg statisch und in Eggenthal und Romatsried stünden sie auch schon fest. Aber sie fehlen noch auf dem offenen Verbindungsstück zwischen den Orten, berichtet der Leiter des Marktoberdorfer Vermessungsamtes, Jürgen Königsberger. Doch Abhilfe sei nahe und die Vorbereitungen dafür getroffen, erklärt Vermessungstechniker Hermann Sepp. Bislang habe das Setzen der Grenzpunkte nicht erledigt werden können, da «extrem viel Arbeit wegen des Konjunkturpaketes II» anlag. Zudem habe das Teilstück bei Eggenthal zumeist «unabgemarkte» Fluren gehabt - sei also weitgehend unvermessen gewesen und das Kataster dementsprechend veraltet.

Inzwischen seien aber die Daten aktualisiert worden, berichtet Sepp. Nun fehlten vor allem noch die Registrierung der Naturgrenzen wie Bäche, Büsche oder Wälder und das Setzen der Markierungen. Das wollte Sepp auch schon diese Woche erledigen, doch nun habe ihm das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. (fro)

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